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Smart Factory: Emag treibt Digitalisierung voran

EMO 2017: Smart Factory
Emag treibt Digitalisierung voran

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Mit der ELC 160 HP können ständig wechselnde Lose bei der Produktion von Getriebebauteilen verarbeitet werden. Bild: Emag
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Neben Neuheiten aus den Bereichen Drehen, Laserschweißen und Verzahnen treibt die Emag-Gruppe die Digitalisierung ihrer Produktionstechnologie für die Etablierung von intelligenten Fabriken voran.

Auf dem Stand der Emag-Gruppe (Halle 17, Stand C31 ) ist das Ziel eine ganzheitlich steuerbare, vorhersagbare und überwachte Produktion. Die Daten der Maschinen bieten dabei Möglichkeiten, um Prozesse mithilfe von passgenauen Software-Tools zu optimieren: Mit MultiMachineMonitor ist es zum Beispiel möglich, verschiedene Maschinen von zentraler Stelle aus per Tablet oder PC zu kontrollieren und ihre Produktion anzupassen. Die Software EC Data garantiert, dass der Herstellungsprozess eines Werkstücks jederzeit zurückzuverfolgen ist. Und MachineStatus bietet eine detaillierte Analyse der Maschine und der Werkzeuge im Einsatz.

Der zweite EMO-Schwerpunkt liegt natürlich auf den Maschinen selbst: So ist die weiterentwickelte doppelspindlige Vertikaldrehmaschine VL 3 Duo eine Lösung bis 150 mm Durchmesser. Sie benötigt eine Fläche von 24,5 m2 inklusive Automationssystem, Späneförderer und Teilespeicher. Für eine steigende Produktivität sorgen zwei vollständig entkoppelte Arbeitsräume mit wassergekühlten Motorspindeln (32,4 kW bei 40 % ED) und 12-fach-Werkzeugrevolvern. Das dazugehörige TrackMotion Automationsystem transportiert nicht nur zwischen den Arbeitsräumen, sondern wendet die Teile auch zwischen OP 10 und OP 20.

Eine weitere Neuheit ist die Produktionslösung ELC 160 HP. Sie kommt bei der Verarbeitung von Schaltrad und Kupplungskörper zum Einsatz und verbindet mehrere Prozessschritte zu einem System: Fügen (Aufpressen) des Kupplungskörpers, induktives Vorwärmen (falls werkstofftechnisch erforderlich) und Verbinden der Einzelteile per Laserstrahl. Die Taktzeit beträgt zum Teil weniger als 10 s, weil die Prozesse parallel an vier Stationen ablaufen. Dazu kommt: Die ELC 160 HP ermöglicht ein automatisches Umrüsten der Vorrichtungen für unterschiedliche Gangstufen. So lässt sich der komplette Rädersatz eines Getriebes vollkommen rüstfrei im One-Piece-Flow produzieren.



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