Formnext 2015: Weltelite der additiven Technik in Frankfurt

Formnext startet als Additiv-Leitmesse

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Industriemesse | Jetzt tritt der dritte Kombattant um den Messeplatz für die additive Technik und den Werkzeug- und Formenbau in den Ring. Erster Erfolg: alle Großen der additiven Fertigung sind dabei. §

Autor: Olaf Stauß

Die „formnext powered by tct“ eröffnet vom 17. bis 20. November erstmals in Frankfurt. Im Gerangel um den Messeplatz der Zukunft konnte Veranstalterin Mesago in einem Punkt kräftig punkten: Ihr ist es gelungen, sämtliche Weltmarktführer der additiven Technologien zum gewohnten Zeitkorridor an den gewohnten Ort zu holen – und damit erlangt sie in diesem Bereich den Rang einer Leitmesse. Keiner der großen Namen der Additiv-Szene fehlt, alle sind da. Die eine Halle 3.1 im Frankfurter Messegelände erinnert damit stark an die Additiv-Halle der „alten“ Euromold (die 2014 drei Hallen umfasste), ergänzt durch weitere Aussteller.

Folgerichtig beschreibt die Mesago das Profil ihrer neuen Messe so: „Die Formnext zeigt die neuesten Entwicklungen der additiven Technologien im Zusammenspiel mit konventionellen Verfahren“. Ausdrücklich untermauert sie zugleich aber auch ihren Anspruch, zur internationalen Leitmesse der modernen Produktentwicklung und -herstellung „zu werden“ – was ein ehrliches Statement ist, denn dazu braucht es das Gros der Werkzeug- und Formenbauer.
Immerhin ist der Werkzeug- und Formenbau neben den additiven Technologien einer der thematischen Schwerpunkte: Von den 183 Ausstellern sind 38 in diesem Industriebereich tätig, teilt die Mesago mit, was einem Anteil von rund 20 % entspricht. Insgesamt habe die Formnext mit zusätzlich 23 Fachverlagen 206 Teilnehmer (Stand 1. Oktober).
Formnext-Konferenz: Key-Notes kommen von Audi, EOS und Stratasys
Die Veranstalterin hat einiges unternommen, um die erste Formnext zu einer für die Industrie attraktiven Veranstaltung zu machen: So gewährt Audi mit der Sonderschau „Audi Werkzeugbau“ sein Know-how und bietet einen Einblick in die Produktentwicklung der Automobilindustrie. Die Sonderschau spannt einen zeitlichen Bogen von der Historie des Werkzeugbaus bei dem Autobauer über die aktuelle Produktionstechnik bis hin zu Industrie 4.0. Sie zeigt auch, wie die generative Technologie bei Audi Einzug in den Werkzeugbau hält und welche Möglichkeiten sie bietet.
An allen vier Messetagen thematisiert die Formnext-Konferenz mit 30 internationalen Sprechern neueste Technologien und Anwendungsmöglichkeiten der additiven Technologien und ihren Einfluss auf Produktentwicklung und Produktion. Die Key-Notes halten unter anderem Persönlichkeiten von Audi, EOS und Stratasys. Das gesamte Programm und die Anmeldeunterlagen finden sich auf der Website.
Die Sonderschau „Vom Werkstoff zum Bauteil“ zeigt, wie entscheidend die Materialauswahl für ein Bauteil ist. Hier wird der Einsatz von Werkstoffen sowohl für die konventionelle Fertigung (zum Beispiel für das Spritzgießen) als auch für die additiven Fertigungsverfahren gezeigt. Mit ausgewählten Exponaten und anhand plakativer Beispiele von der Zahnbürste und von Brillengläsern über Flugzeugteile bis hin zu Bremsscheiben erläutert die Sonderschau innovative Wege in die Zukunft.
Als ein Highlight kann das „Start-up Challenge“ gelten – ein Wettbewerb, den die Mesago zur Messepremiere ausgerufen hat und der sich an junge und innovative Unternehmen aus dem Bereich der additiven Technologien richtet. Der Wettbewerb wird in Kooperation mit EIT Digital veranstaltet. Die fünf Sieger erhalten als Prämie einen Stand auf der Start-up Area der Formnext, inklusive Messebau, Reise- und Hotelkosten. Zudem werden sie in die EIT Digital Business Community mit 130 Netzwerkpartnern integriert.
Die fünf Sieger sind inzwischen bekannt. Die Jury hat die folgenden Unternehmen aus der Welt des 3D-Drucks gewählt: 3dTrust, DyeMansion, Helles Software Engineering (3dTrust), Luuv Forward, Sinterit und trinckle 3D. Sie konnten mit Innovationskraft und Geschäftsideen überzeugen. Die Bandbreite der prämiierten Produkte reicht von Software-Lösungen für die dezentrale Fertigung über einfaches Individualisieren und das Färben von gesinterten Bauteilen bis hin zu einem im 3D-Druck entwickelten Kamerastativ sowie einem extrem platzsparenden Lasersinter-Drucker. Sämtliche Produkte und Dienstleistungen sind bereits „ready to market“. Teils Fingerzeige für Entwicklungstrends…
Die Besucher sind außerdem eingeladen, sich zwischen dem 17. und 19. November über Design-orientierte Themen im Bereich von additiver Fertigung und Werkzeug- und Formbaus zu informieren. Der „Formnext Design Dialogue“ findet am Stand B73 statt und umfasst täglich zwei Vorträge zwischen 11 und 12 Uhr und zwei Vorträge zwischen 14 und 15 Uhr. •
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