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Gewinde-Duo für dreifachen Nutzen

Neue Gewindebohrer vereinen Leistung, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit
Gewinde-Duo für dreifachen Nutzen

Gewindebohrer | Das neue Gewindebohrer-Duo TC115 und TC216 von Walter bietet den Anwendern vielseitige Einsetzbarkeit, Leistungsstärke und Wirtschaftlichkeit. Zusätzliche spezielle Werkzeuge sind nicht nötig. Das spart Kosten.

In der Praxis landet der Griff in den Werkzeugschrank oft bei ein- und demselben Gewindebohrer, egal welches Werkstück bearbeitet werden soll. „Einer für alles“ lautet die Devise. Und das hat einen einfachen Grund: „Spezialisten rechnen sich nicht immer und nicht für jede Anwendung“, erklärt Timo Mager, Senior Produktmanager Gewinden bei der Walter AG in Tübingen. Insbesondere nicht für Betriebe, die kleine Stückzahlen oder unterschiedliche Werkstoffe bearbeiten. Wo die Anwendungen ständig variieren, wird auch von Gewindebohrern eine hohe Flexibilität verlangt. Zugleich soll das Werkzeug wirtschaftlich sein. „Werkzeug-Verantwortliche achten stark auf das Kosten- und Leistungsverhältnis. Und das muss zu den geringen Stückzahlen in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Genau das ist bei unseren neuen Gewindebohrern der Fall“, sagt Mager.

Der HSS-E-Gewindebohrer Prototyp TC115 ist ein spiralisierter Grundloch-Gewindebohrer bis 3xDN. Sein Pendant, der TC216, ist für Durchgangsgewinde bis 3,5xDN konzipiert. Er ist deshalb mit geraden Nuten und einem Schälanschnitt ausgestattet. Beide Werkzeuge gibt es für den Größenbereich von M3 bis M20.
Das Entwicklungsziel war größtmögliche Flexibilität. Anschliffe und Beschichtungen wurden immer wieder variiert, und am Ende fanden die Experten die ideale Geometrie für ein breites Werkstoffspektrum. Es reicht von Stahl (bis 1000 N/mm2) über nichtrostende Stähle (bis 800 N/mm2) bis zu Gusswerkstoffen. Gleichermaßen geeignet erwies sich die Geometrie für Aluminium-Knetlegierungen und solche mit einem Si-Gehalt bis 4%.
Beide Werkzeuge sind in zwei Ausführungen lieferbar: TiN-beschichtet oder vaporisiert. Die Hauptvorteile der TIN-Beschichtung sind höhere Standzeiten und Schnittgeschwindigkeiten. Diese Variante empfiehlt sich daher etwa für Anwender, die mittlere Losgrößen ohne Werkzeugwechsel bearbeiten wollen. Die vaporisierte Ausführung zeichnet sich durch sehr gute Spanbeherrschung, verbunden mit einer geringeren Neigung zum Aufschweißen aus. Gerade bei zähen ISO-M-Materialien sorgt dies für hohe Prozesssicherheit. (mw) •
Industrieanzeiger
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19.2021
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