Frästechnik: Vollautomation für das Hochleistungs-Bearbeitungszentrum C 22 U Im Handumdrehen neu gerüstet

Frästechnik: Vollautomation für das Hochleistungs-Bearbeitungszentrum C 22 U

Im Handumdrehen neu gerüstet

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Für sein CNC-Bearbeitungszentrum C 22 U dynamic hat Hermle jetzt ein Automationsmodul vorgestellt. Mit dem Doppelgreifer können Werkstückpaletten sehr schnell gewechselt werden. Der Palettenwechsler kann auch mehrere Maschinen bedienen.

Speziell für das kompakte 5-Achsen-Bearbeitungszentrum C 22 U konzipiert, kann der Palettenwechsler PW 150 Transportgewichte von bis zu 250 kg – einschließlich Palette – befördern. Das System besteht aus einer NC-gesteuerten Fahreinheit und einer Dreheinheit mit Doppelgreifer. Beide sind platzsparend links neben der Maschine positioniert und ermöglichen einen komplett freien Zugang zum Arbeitsraum der Maschine. Der Palettenwechsler muss für den Transport nicht demontiert werden, benötigt keine Bodenbefestigung und ist beim Kunden schnell und einfach an die Maschine zu adaptieren.

Der Clou des Automationsmoduls ist der Doppelgreifer, mit dem man gleichzeitig zwei Paletten mit jeweils 150 kg Transportgewicht – oder bei einseitiger Anwendung eine Palette mit bis zu 250 kg – ein- und ausbringen kann. Es stehen zwei Palettenabmessungen zur Wahl: 320 mm x 320 mm sowie 400 mm x 320 mm. Der maximale Werkstückkubus hat einen Durchmesser von 400 mm bei einer maximalen Werkstückhöhe von 370 mm. Dies entspricht ungefähr den bearbeitbaren Werkstückabmessungen der C 22.
Im Standard können bis zu sechs Paletten, optional bis zu elf, im Einsatz sein. Der seitliche Rüstplatz bietet die Voraussetzungen für hauptzeitparalleles Rüsten.
Das neue Automationsmodul stellte die Gosheimer Berthold Hermle AG kürzlich im Rahmen ihrer traditionellen Hausausstellung erstmals öffentlich vor. Vorstandssprecher Dietmar Hermle betonte bei dieser Gelegenheit, dass die Geschäfte derzeit sehr gut liefen, er jedoch fürchte, das planwirtschaftliche Handeln der Politik könne dem Mittelstand langfristig schaden. Neben unsinnigen Subventionen nannte er unter anderem das Thema Frauenquote und meinte: „Solange wir es nicht schaffen, mehr Mädchen für technische Berufe zu begeistern, brauchen wir uns nicht über eine Quote in unserer Geschäftsleitung unterhalten. Ein Unternehmen wie Hermle können nur Techniker führen.“ Auch sei darauf zu achten, dass produzierende Betriebe ihren Energiebedarf zu vernünftigen Konditionen decken könnten, um vor Ort zu fertigen. Unnötiger Teiletourismus sei nicht nur für die Umwelt eine Bedrohung, sondern auch für heimische Zulieferer. hw
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