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Merkle liefert Schweißanlagen an die Meyer und die Neptun Werft

Schweißtechnik
Merkle liefert Schweißanlagen an die Meyer und die Neptun Werft

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Der Inverter Highpulse 452 DW mit Drahtvorschubgerät in der Werft-Ausführung. Bild: Merkle
Die Meyer und die Neptun Werft haben bei Merkle mehr als 40 Schweißanlagen bestellt. Der Hersteller konnte vor allem durch die optimale Lichtbogenqualität in seinen Anlagen überzeugen.

Samuel Fischer
Marketing-Manager bei Merkle in Kötz

Die Meyer-Werft in Papenburg und die Neptun-Werft in Rostock erneuern in den kommenden Jahren ihre schweißtechnische Ausrüstung und setzen künftig die Highpulse 452 DW von Merkle in der Produktion ein. Vorangegangen sind umfangreiche Tests und Versuchsreihen in beiden Werften, die sich über drei Jahre erstreckt haben. Merkle konnte hier durch die optimale Lichtbogenqualität herausstechen. Die ersten Bestellungen umfassen mehr als 40 Schweißanlagen.

Ein speziell gestaltetes, schlankes Drahtvorschubgerät, das in Maßen und Handhabung an die Bedingungen im Schiffbau angepasst ist, war eine Herausforderung. Dazu hat Merkle weitere Detailoptimierungen vorgenommen: So sind die Anlagen mit besonders großen Rädern, einer speziellen Aufwickelvorrichtung für die 30 m langen Zwischenschlauchpakete sowie zwei Steckdosen für den Anschluss von Elektrowerkzeugen ausgerüstet. Damit nur berechtigte Mitarbeiter die Anlagen verwenden können, müssen diese mit einer kontaktlosen Freischaltkarte vor Arbeitsbeginn aktiviert werden. Auch die Aspekte Energieeinsparung und Sicherheit wurden berücksichtigt: Die Geräte schalten sich automatisch nach einer programmierten Zeit aus, falls länger nicht geschweißt wurde.

Auch Elektroden-Schweißen ist möglich

Für die Anlagen wurde zusammen mit den Fachabteilungen der Werften die Schweißkennlinien und -verfahren speziell für die Anforderungen im Schiffbau angepasst. Neben Standard MIG/MAG-Schweißen sind der Pulse-ARC-Lichtbogen und der Highup-Prozess für einfaches Steignaht-Schweißen integriert. Das Elektroden-Schweißen ist ebenfalls möglich. Auch für die Zukunft wurde schon geplant: Mit der einfach zu bedienenden Software könnten vorgefertigte Jobs (WPS) abgespeichert werden. Die Schweißer können somit auf einfache Weise die vorgegebenen Parameter aufrufen und damit präzise arbeiten.

Die 1795 gegründete Meyer-Werft befindet sich in siebter Generation in Familienbesitz. Das traditionsreiche Unternehmen beschäftigt mehr als 3300 Mitarbeiter. Bekannt ist das Unternehmen durch den Bau von großen Kreuzfahrtschiffen. Das Schwesterunternehmen, die Neptun Werft produziert unter anderem Flusskreuzfahrtschiffe und Maschinenraummodule für die Werften in Papenburg und Turku. Um im weltweiten Wettbewerb zu bestehen, werden die Produktionsanlagen ständig verbessert und erweitert.

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