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Neue Kinematik beschleunigt Gewindezyklus

Fertigung
Neue Kinematik beschleunigt Gewindezyklus

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Gewindefertigung | Der Gewindewerkzeug-Spezialist Emuge, Lauf, hat auf der AMB eine innovative Gewindetechnologie vorgestellt. Das Punch-Tap-Verfahren soll die Fertigungszeit im Gewindezyklus um bis zu 75 % verkürzen – bei gleichzeitig reduziertem Energieverbrauch.

Das Fertigungsverfahren, ein helikales Gewindeformen, entstand in Zusammenarbeit mit Audi. Die erforderlichen Grundlagenuntersuchungen führten Wissenschaftler am Institut für Spanende Fertigung (ISF) an der Universität Dortmund durch. Ausgangspunkt war die Idee, durch eine neue Kinematik den Weg des Gewindewerkzeugs zu verkürzen.
Im ersten Arbeitsschritt erzeugt das Werkzeug zwei helikale Nutkanäle in einer vorgefertigten Bohrungswand. Ist das Werkzeug auf Gewindetiefe angekommen, erfolgt das Gewindeformen durch synchrones Verfahren der Vorschubachse und der Rotation des Werkzeuges um etwa 180°. Nach Ausführung der Gewindeformbewegung wird das Werkzeug durch die zwei Helikalnuten aus der Bohrung herausgefahren.
Gegenüber einem herkömmlichen Gewindebohrer oder -former legt das Punch-Tap-Werkzeug bei einem M6-Gewinde mit 15 mm Tiefe etwa nur ein Fünfzehntel des Weges zurück.
Der Serieneinsatz dieser Technologie ist zunächst in Gussaluminium exklusiv beim Entwicklungspartner vorgesehen. Später wird die Technologie aber allgemein zur Verfügung stehen. •
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