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Maschinenschutz: Abdeckungen nach Maß

ABM 2018: Schutzabdeckungen
Passgenauer Nutzen

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Arnoldsche Konstruktionen erlauben es, Maschinen komplett mit Schutzabdeckungen zu versehen. Sie sind individuell und lösungsoptimiert. Was aber muss man bei der Auswahl beachten? Hier die wichtigsten Fakten.

Dipl.-Ing. Ullrich Höltkemeier
Freier Fachjournalist in Würzburg

Bei der Arbeit mit Maschinen bedarf es oft besonderer Schutzmechanismen. Staubentwicklung, Späne- und Funkenflug können die Haltbarkeit teurer Geräte beeinträchtigen und die Gesundheit ihrer Benutzer gefährden. Für solche Einsatzbereiche sollten daher passende Schutzabdeckungen für Maschinen verwendet werden.

Früher haben Maschinenhersteller ihre Schutzabdeckungen oft in Eigenregie konstruiert und gefertigt. Doch das ist sicher nicht ihre Kernkompetenz. Hier kommt der Spezialist Arno Arnold (auf der AMB in Halle 10, Stand A 01) zum Einsatz. Die Obertshausener fertigen kundenspezifische, an den jeweiligen Einsatzzweck angepasste Schutzverkleidungen für Maschinen und Anlagen aller Art.

Was aber ist bei der Entwicklung solch einer Schutzabdeckung zu beachten? Je komplexer eine Maschine wird, desto wichtiger ist eine optimale Anpassung jedes Details. Kein Wunder also, dass die Spezialisten von Arno Arnold die Konstrukteure ihrer Kunden bereits bei der Projektdefinition, bei der Entwicklung eines optimalen Abdeckungskonzepts inklusive Auswahl der geeigneten Materialien, über Funktions- und Haltbarkeitstests auf eigenen Prüfständen im eigenen Technologiezentrum, bis hin zur Hilfestellung bei der Montage unterstützen.

Für neue Schutzabdeckungen und Arbeitsraumverkleidungen definiert man heute nur noch die Abmessungen, die mechanischen Schnittstellen und einige andere Parameter. Doch gibt es Fragen die unbedingt im Vorhinein zu beantworten sind. Dazu hier die fünf Wichtigsten:

  • Entspricht die gewünschte Lösung den Anforderungen hinsichtlich Dynamik, Geschwindigkeit, Spänefluss und Geräuschentwicklung?
  • Werden alle Sicherheitsanforderungen erfüllt, wie Dichtheit, mechanische und chemische Beständigkeit, Durchschlagfestigkeit?
  • Wie sind die Abmessungen und Abstände zur Kinematik?
  • Wie integriert sich die Lösung in das Umhausungskonzept meiner Maschine?
  • Ist die Abdeckung skalierbar, so dass alle Varianten der Plattform (oder Baureihe) mit demselben Abdeckungskonzept bestückt werden können?

Das aber sind nur die wichtigsten Fragen zum Beginn der Entwicklung. Außerdem muss noch geklärt werden: Ist die Lösung konstruktiv anpassungsfähig hinsichtlich Befestigungsarten und -orte, Montagelogik und -reihenfolge? Wie gut ist der Wirkungsgrad? Gibt es Angaben zu Gewicht, Hemmung, Energieverbrauch?

Sind Materialauswahl und geometrische Gestaltung ein Gewinn für Optik, Design und Nachhaltigkeit? Welche Mitarbeiterqualifikation, Werkzeuge und Hilfsmittel erfordert die Montage und wie lange dauert diese? Gibt es verifizierte Angaben über die Haltbarkeit, respektive das Verschleißverhalten? Wie groß ist der Aufwand für die Wartung und die Kosten? Wie steht es um Verfügbarkeit und Kosten von Ersatzteilen? Ist die Lösung umwelt- und recyclingfreundlich? Klar, diese Frage ist in unserer heutigen Zeit enorm wichtig und auch zu beantworten.

Und der Kunde, ist der dann zufrieden? Dipl.-Ing. (FH) Reinhard Endres, stellvertretender Leiter Entwicklung und Konstruktion bei Isog Technology: „Das von Arno Arnold gelieferte Schutzsystem erfüllt alle unsere Erwartungen. Seit der Einführung gab es keine Reklamation. Wir haben jetzt eine perfekte Arbeitsraumgestaltung für unsere Maschine.“


Kriterien zur Auswahl von Schutzabdeckungen

  • Wie hilfreich sind Beratung, F&E-Unterstützung sowie Projektbegleitung durch den Anbieter?
  • Entspricht die Lösung den Anforderungen, hinsichtlich Dynamik, Geschwindigkeit, Spänefluss, Geräuschentwicklung?
  • Werden alle Sicherheitsanforderungen erfüllt, wie Dichtheit, mechanische und chemische Beständigkeit, Durchschlagfestigkeit etc.
  • Ist die Lösung konstruktiv anpassungsfähig hinsichtlich Befestigungsarten und -orte, Montagelogik/-reihenfolge?
  • Ist die Abdeckung skalierbar, so dass alle Varianten der Plattform (oder Baureihe?) mit demselben Abdeckungskonzept bestückt werden können?
  • Wie gut ist der Wirkungsgrad? Gibt es Angaben zu Gewicht, Hemmung, Energieverbrauch?
  • Wie sind die Abmessungen und Abstände zur Kinematik? Wie integriert sich die Lösung in das Umhausungskonzept?
  • Sind Materialauswahl und geometrische Gestaltung ein Gewinn für Optik, Design und Nachhaltigkeit?
  • Welche Mitarbeiterqualifikation, Werkzeuge und Hilfsmittel erfordert die Montage und wie lange dauert diese?
  • Gibt es verifizierte Angaben über die Haltbarkeit, respektive das Verschleißverhalten?
  • Wie groß ist der Aufwand für die Wartung und die Kosten?
  • Wie hoch sind der technische, zeitliche, und personelle Aufwand für Reparaturen?
  • Wie steht es um Verfügbarkeit und Kosten von Ersatzteilen?
  • Ist die Lösung umwelt- und recyclingfreundlich?


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