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Präzise bearbeiten auf kleinstem Raum

Im Roboterarm geführter Laserstrahl ermöglicht kompakte Bauweise
Präzise bearbeiten auf kleinstem Raum

Der kleine und leichte Laserschneidkopf arbeitet auch an Engstellen sicher. Weitere Kennzeichen des Systems sind eine hohe Bahngenauigkeit und Dynamik. Bild: Jenoptik
Laserschneiden | Die roboterbasierte Lasermaschine Jenoptik-Votan BIM fürs 3D-Metallschneiden bietet Fertigern eine hochflexible und kosteneffektive Lösung, Metalle und Kunststoffe zu bearbeiten.

Das Kernstück der Laserschneidanlage Jenoptik-Votan BIM ist ein Laserroboterarm, in den der Laserstrahl direkt integriert ist. Die Lasereinkopplung erfolgt über den Roboterfuß, sodass die Transportfaser nicht im Raum mitbewegt werden muss. Dadurch werden nicht nur die Kosten für Wartung und Erneuerung minimiert, sondern auch die Anlage selbst. Durch den kleinen und nur 5 kg schweren Laserschneidkopf sind selbst enge Stellen leicht zugänglich. Nur so können die hohe Bahngenauigkeit und die sehr hohe Dynamik des Systems erreicht werden, die für die 3D-Bearbeitung erforderlich sind. Mit einer Wiederholgenauigkeit von ±100 μm ist die Lasermaschine laut Hersteller Jenoptik eine der präzisesten ihrer Klasse. Darüber hinaus seien die Achsenbewegungen des Laserarms bis zu 60 % schneller als die derzeitigen Standards und erlaubten deutlich kürzere Taktzeiten.

Die Komponenten der Anlage sind modular aufgebaut, sodass sie entsprechend der Bearbeitungsaufgabe flexibel im Raum angeordnet werden können. Sie können alternativ auch auf einer Plattform von etwa 12 m² montiert werden, die den Roboter, Laser, Schaltschrank sowie einen Drehtisch umfasst, der manövrierbare Abläufe und durchgängiges Schneiden unterstützt.
Die Roboter-Laseranlage kann einfach mittels eines Gabelstaplers transportiert und aufgestellt werden, wodurch die Installationszeit optimiert wird. Um für die verschiedensten Applikationen ein optimales Ergebnis zu erreichen, bietet Jenoptik neben der kompakten Einzelanlage Votan BIM auch weitere Anlagenvarianten auf der Basis des Robotermoduls BIM an, das eine offene Schnittstelle zur Integration in ein Gesamtanlagenkonzept besitzt. Mögliche Varianten sind eine Anlage mit Bestückungsroboter, der ein 3D-geformtes Rohr oder Bauteil in geeigneter Weise vor den Bearbeitungsroboter hält, sowie ein Multi-Robotersystem. Dieses ermöglicht es, auf kleinstem Raum ein hochproduktives Bearbeitungssystem mit mehreren Robotern zu errichten, die parallel an einem Bauteil arbeiten und somit höchste Flexibilität und Leistungsverbesserung bieten. Insbesondere große Bauteile lassen sich so effizient bearbeiten.
Eingesetzt wird die Lasermaschine vor allem in der Automobilindustrie, um hochkomplexe 3D-Karosserie- und Konstruktionsteile präzise und binnen Sekunden zu schneiden. Die Nutzer können außerdem großen Nutzen aus der dynamischen Fähigkeit der Maschine ziehen, die das Laserschneiden von Konturen und funktionalen Löchern in sogenannter weißer Ware, in Tanks und Behältern erleichtert. (hw) •
Industrieanzeiger
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19.2021
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