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Toolmanagement: Einfacher Start in die Digitalisierung für KMU

Toolmanagement
So starten KMU mit überschaubarem Aufwand in die Digitalisierung

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Mit einer schlanken Software für das Toolmanagement und die Werkstattorganisation hilft Hoffmann kleinen und mittleren Betrieben, den Anschluss an die digitale Welt zu schaffen.

Marion Schwenk
PR-Managerin, Hoffmann Group, München

In der metallverarbeitenden Industrie rumort es. Neben dem Fachkräftemangel treibt viele Unternehmen eine Frage besonders um: Was bedeutet „Digitalisierung“ für uns, und was müssen wir tun, um nicht den Anschluss zu verpassen? Vor allem kleine und mittelgroße Betriebe tun sich mit dem Thema schwer. Oft fehlt nicht nur das Know-how, sondern auch die Zeit, sich eingängig damit zu beschäftigen. Hinzu kommt die Befürchtung, dass die Software nicht den erhofften Mehrwert bringen könnte. Überschaubare, leicht bedienbare Lösungen können hier Abhilfe schaffen. Noch vor der Auswahl einer Software steht allerdings die Frage, welche Bereiche zuerst digitalisiert werden sollen und wie eine ausbaufähige digitale Strategie aussehen kann.

Für Neueinsteiger bietet sich an, zuerst die Werkzeugverwaltung zu digitalisieren. Dabei werden Daten und Prozesse rund um das Werkzeug strukturiert erfasst und dokumentiert. Damit auch kleine Betriebe einen unkomplizierten und schnellen Einstieg schaffen, hat die Hoffmann Group eine speziell auf deren Bedürfnisse zugeschnittene Lösung entwickelt. „Wir haben uns auf die Kernprobleme in der Fertigung und hier in erster Linie auf die Werkzeugverwaltung fokussiert“, erklärt Andreas Kastner, Head Digital Products bei der Hoffmann Group. „Wir konzentrieren uns auf die Werkstattorganisation und setzen dabei auf eine einfache und intuitiv bedienbare Lösung.“

Ausbaufähigkeit berücksichtigen

„Bei der Entwicklung hatten wir von Anfang an sämtliche Anforderungen in der Fertigung im Blick, denn wir wollen, dass sich unsere Kunden digital weiter entwickeln können“, berichtet Kastner. „Deshalb haben wir unsere Software ‚Connected Manufacturing‘ genannt.“ Die Hoffmann-Lösung biete einen Überblick über alle Werkzeuge – von der Projektplanung im CAM-System über das Voreinstellgerät bis hin zur Maschine. Sie schlägt Alarm, wenn Toleranzbereiche überschritten werden und dokumentiert, welche Werkzeuge gerade an welchem Ort in der Produktion im Umlauf oder im Einsatz sind und wie deren Nutzungszustand ist. Fehler beim Zusammenbau oder der Datenübertragung – beispielsweise vom Voreinstellgerät auf die Maschine – werden eliminiert und die Einsatzplanung der Werkzeuge effizienter gestaltet.

Schnell einsatzbereit sein

Beim Implementieren der Lösung müssen sämtliche Werkzeuge mit RFID-Chips gekennzeichnet und mit Informationen wie Datenblättern oder Rüstplänen in einer Werkzeugdatenbank erfasst werden. Diese Daten bewegen sich fortan mit den Werkzeugen durch die Produktion und werden kontinuierlich aktualisiert. Das Ein- und Auslesen der Daten erfolgt beispielsweise per Scan eines RFID-Chips. „In der Regel ist unsere Software nach wenigen Tagen einsatzbereit und unsere Kunden erzielen nach kurzer Zeit einen spürbaren Mehrwert“, sagt Kastner. „Sie kaufen die Software nicht, sondern mieten sie monatsweise. Damit bleiben die Kosten transparent, es müssen keine hohen Anfangsinvestitionen getätigt werden.“

Auf einfache Bedienbarkeit achten

Die konsequente Überwachung der Einzelwerkzeuge durch eine Tool-Management-Lösung erlaubt die Sicht auf den gesamten Werkzeuglebenszyklus in Echtzeit. „Man kennt die Einsatzdauer jedes Werkzeugs und kann dadurch besser abschätzen, wann es ausgetauscht, nachgeschliffen oder aussortiert werden sollte“, erklärt Kastner. „Damit lässt sich der Werkzeugbedarf optimieren und die Produktion besser organisieren, planen und steuern. Unnötige Nebenzeiten und ein zu hoher Lagerbestand lassen sich so vermeiden.“ Voraussetzung für den gelungenen Einsatz eines Tool Managements ist aber, dass die Mitarbeiter das neue System konsequent nutzen. Hoffmann hat Connected Manufacturing deshalb so konzipiert, dass es ohne aufwändige Schulung binnen kürzester Zeit intuitiv bedient werden kann. Zusätzlich kann das System problemlos im Parallelbetrieb zur klassischen Arbeitsweise eingesetzt werden, was eine schrittweise Umstellung vereinfacht.

Komplett vernetzte Produktion anstreben

In Zukunft will der Münchener Systemlieferant neben der Werkzeugverwaltung auch für Maschinenbediener optimierte Dashboards oder einen Werkzeugkonfigurator anbieten und die Anbindung weiterer Maschinen ermöglichen. Derzeit sind folgende Schnittstellen verfügbar:

  • Maschinensteuerungen: Siemens 840 D sowie Heidenhain TNC426, iTNC530 und TNC640,
  • Voreinstellgeräte: Garant VG1, Kelch und Zoller,
  • CAD/CAM-Software: Tebis, Mastercam und Solidcam.

Über die Anbindung des Warenausgabesystems Garant Tool24 ist es zudem möglich, die Werkzeugausgabe zu automatisieren, die Entnahmen exakt zu kontrollieren und Nachbestellungen automatisiert auszulösen.

Der Einstieg in die digitale Welt ist so auch für kleine und mittelgroße Betriebe mit überschaubarem Aufwand möglich. Bei der Auswahl einer passenden Lösung sollte darauf geachtet werden, dass künftig weitere Schritte in Richtung digitaler Fabrik unterstützt werden und man auf einen verlässlichen und starken Partner setzt.

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