Rundschleifen: Software verhilft schnell zu perfekten Ergebnissen

Rundschleifen

Software verhilft schnell zu perfekten Ergebnissen

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Der Technologierechner StuderTechnology nutzt 107 Jahren Schleiferfahrung. Mit wenigen Eingaben liefert die Software schnell und ressourcenschonend die gewünschten Ergebnisse.

Der Schweizer Rundschleifspezialist Studer rief Schleifprofis auf, gegen den Technologierechner Studer Technology anzutreten. Das Resultat: Lediglich 11 % der Spezialisten schliffen auf Anhieb optimale Werte. Die Software schaffte das dagegen laut Studer zu 100 %. Sie berechnete mit wenigen Eingaben das Fertigungsziel und erreichte auf Anhieb und mit maximalem Vorschub das gewünschte Ergebnis. Der Technologierechner ermittelt dazu selbständig alle notwendigen Daten.

„Mir war 13 Jahre lang klar, dass ich als Dreher nie schleifen werde. Der Prozess ist zu anspruchsvoll“, sagt Michael Jauer, CEO von Drehtech in Herzogenbuchsee/Schweiz. Er wurde eines Besseren belehrt. „Mithilfe von Studer Technology schleifen wir heute komplexe Teile.“ Obwohl er keine Mitarbeiter hatte, die schleifen konnten, investierte Jauer in eine Rundschleifmaschine des Typs S33 einschließlich Technologierechner, der die Bedienung der Maschinen massiv vereinfacht. Bauteilqualität, Stückkosten, Bearbeitungszeit, Energieeffizienz – alle wichtigen Produktionsfaktoren profitieren.

Die Software – eine Kombination aus Formeln der Schleiftechnik, Empirik und 107 Jahren Schleiferfahrung – beinhaltet Daten aus unzähligen Schleiftests, in denen die jeweils beste Bearbeitungsstrategie für unterschiedlichste Bauteile ermittelt wurde. Die Bedienung ist einfach. „Ich gebe die Schleifscheibenspezifikationen an, das Werkstückmaterial, die Härte und entscheide, ob der Fokus eher auf schnellem Vorschub oder guten Oberflächen gelegt werden soll“, beschreibt Marcel Wagner, Produktionsleiter bei der Drehtech. Aufgrund dieser Werte schlägt die Software Schnittfolge und Schnittwerte vor. „Bisher habe ich immer direkt übernommen, was mir Studer Technology empfohlen hat. Das hat in jedem Fall funktioniert, und zwar vom ersten Werkstück an, ohne Ausschussteile.“

Auch Schleifprofis profitieren von der Software

Die einzelnen Zeiten können drastisch reduziert werden. Allein die Schleifzeiten sollen sich in der Regel um 25 bis 50 % verkürzen lassen. Aber auch Einricht-, Programmier- und Dokumentationszeiten reduzieren sich. Der Bediener muss sich nicht mehr mühsam an den Optimalwert herantasten, die Optimierungszeit lässt sich in den meisten Fällen eliminieren. Wendet man die Software konsequent an, sinken die Kosten pro Teil laut Studer beträchtlich. Anders herum könne auf derselben Maschine das Produktionsvolumen praktisch verdoppelt werden. Als schöner Nebeneffekt wirke sich das auch auf den Energieverbrauch aus, darum erhält Studer Technology das Label „Bluecompetence“.

Doch nicht nur wenig erfahrene Schleifer profitieren von dem Technologierechner. Auch Profis werden zielgenau unterstützt. Dank der neuen Teach-In-Funktion können Bediener ihre eigenen Programme abspeichern. Schleifscheiben und Abrichtwerkzeuge können wesentlich länger verwendet werden, da nicht unnötig viel Schleifmittel abgetragen wird, woraus wiederum weniger Verschleiß resultiert. Das Werkstück glänzt durch bessere Rundheit und Oberflächengüte. Unabhängig vom Bediener soll das System auf Anhieb gute Qualität und einen schnellen, stabilen Prozess liefern. Durch die Reduktion der Fehlkosten, die kürzeren Schleifzeiten, die geringeren Werkzeugkosten und die Entlastung von komplizierten Berechnungen, kann die Produktivität laut Studer um bis zu 50 % gesteigert werden. (mw)

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