Generative Fertigung: Verschiedene Metalle aufeinander drucken

Moulding Expo: Generative Fertigung

Verschiedene Metalle aufeinander drucken

Mit dem MPA-Verfahren lassen sich verschiedene Metalle in einem Werkstück verbinden. Bild: Industrieanzeiger
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Hermle will ein neues Schruppverfahren sowie das generative Fertigungsverfahren MPA demonstrieren. Dabei können Bauteile aus verschiedenen Werkstoffen in einem Arbeitsgang erzeugt werden.

Hermle (Halle 5, Stand C22) ist mit der C42 auf der Molding Expo. Im Fokus steht dabei ein wellenförmiges Schruppverfahren, wodurch konstanter Werkzeugeingriff und Materialabtrag erreicht werden soll. Neu ist zudem die Werkzeugbahn für paralleles Schlichten: Dabei wird zur Bahnberechnung die tatsächliche physikalische Geometrie des Schneidwerkzeugs berücksichtigt.
Die MPA-Technologie ist ein thermisches Spritzverfahren, bei dem Metallpulver durch Gas auf hohe Geschwindigkeit beschleunigt und schichtweise auf das Substrat aufgebracht wird. Durch die Integration in ein Bearbeitungszentrum werden Zerspanung und Materialauftrag kombiniert, was auch das „Drucken“ auf Freiformflächen ermöglicht.
Auch die Kombination mehrerer Materialien ist möglich, etwa Stahl und Edelstahl, Invar, Eisen, Kupfer oder Bronze. Damit sind neben konturnahen Kühlkanälen auch integrierte Kupferkerne oder eingebettete Heizelemente realisierbar. Die Aufbauraten liegen bei mehr als 200 cm3/h bei Stählen und mehr als 900 cm3/h bei Kupfer. Bei Hohlräumen kommt als Platzhalter ein wasserlösliches Füllmaterial zum Einsatz, das am Ende ausgespült wird. Das sei nach einer Wärmebehandlung zu 100 % dicht. Das Verfahren bietet das Unternehmen bisher nur als Dienstleistung an.


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