Spanntechnik: Hochpräzises Wechselsystem lässt mehr Spielraum für den eigentlichen Bearbeitungsprozess

Wechselsystem verbessert Präzision in der Prozesskette

Für das höchstpräzise Spannsystem μ-PrisFix verspricht der Hersteller eine mittlere Wechselgenauigkeit von unter 1 μm Bild: Hirschmann
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Zum präzisen Rüsten kleiner Werkstücke ist das Spannsystem μ-PrisFix konzipiert. Es eignet sich – neben der Funkenerosion und der Messtechnik – auch fürs Drehen, Schleifen, Fräsen und Laserbearbeiten.

Bei einer Zeichnungstoleranz von 10 μm für das fertige Werkstück und einer Wechselgenauigkeit des Spannsystems von 8 μm sind bereits 80 % der Toleranz durch das Spannsystem aufgebraucht. Mit dem Hirschmann-System μ-PrisFix, dessen Wechselgenauigkeit der Hersteller mit kleiner oder gleich 1 μm angibt, verbleiben 9 μm als Toleranz für die Fertigung.

Der Einsatzbereich dieser Spannsysteme ist keineswegs auf Funkenerosion und Messtechnik beschränkt. Sie eignen sich auch fürs Drehen, Schleifen, Fräsen oder die Lasermaterialbearbeitung. Durch die kompakte Bauform mit einem Durchmesser von 50 mm und einer Gesamthöhe von 42 mm bis zur Oberkante der Palette können hochpräzise und kleine Bauteile in der spanenden und messtechnischen Prozesskette präzise, sicher und rationell hergestellt werden. Fürs Spannen der Werkstücke sind Standardpaletten mit 50 mm Durchmesser verfügbar. Ergänzt wird das System durch die neu entwickelte μ-PrisFix-Center-Clamp-Palette H1.1005CC mit integriertem Miniaturschraubstock für runde, maximal 8 mm durchmessende, und kubische Werkstücke bis 22 mm. Für runde Werkstücke bis 15 mm Durchmesser, bei denen zusätzlich noch höchste Rundlaufgenauigkeiten gefordert sind, werden Justier-Spannelemente des Herstellers eingesetzt. Sie ermöglichen, den Rundlauf und den Taumel des Werkstückes auf 1 μm einzustellen.
Alle Teile sind aus rostbeständigen Werkstoffen gefertigt. Die pneumatischen Spanner sind komplett abgedichtet und verfügen über eine integrierte Beleg- und Spannkontrolle, eine Reinigungsfunktion für die Zentriernasen und Z-Auflagen durch einen scharf gebündelten Luftstrahl. Optional ist eine Spannüberwachung durch Abfrage der Kolbenstellung des Spanners möglich. Die Wiederhol- und Wechselgenauigkeit sei von der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) Braunschweig geprüft und bestätigt worden.
Hirschmann, Fluorn-Winzeln,
Tel. (07402) 183-0
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