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Robocup: Fußballroboter im Wettstreit

Robocup
Fußballroboter im Wettstreit

In den aktuellen Trends Robotik, Digitalisierung und Automatisierung spielen Roboter eine bedeutende Rolle. Auch den Fußball hat dieser Teil der Künstlichen Intelligenz bereits erobert.

Laura Cyprian

Roboter sind bereits in vielfacher Ausführung auf dem Markt. Inzwischen haben sich Fußballroboter zu Publikumslieblingen entwickelt.

Der internationale Robot World Cup wurde 1993 in Japan initiiert. Ziel der Initiative ist es, 2050 ein Team vollautomatischer Fußballroboter aufzustellen und damit nach offiziellen Fifa-Regeln einen Sieg gegen den amtierenden Weltmeister zu erringen. Dass diese Idee große Unterstützung erfährt, wurde bereits 1997 deutlich, als am ersten Turnier bereits mehr als 40 Teams und über 5000 Zuschauer teilnahmen.

Heute gibt es beim Robocup verschiedene Ligen: Haushalts-, Rettungs- sowie Fußballroboter, industrielle und von den Junioren konstruierte Roboter. Bei den Fußballrobotern wird weiterhin unterteilt in humanoide Roboter, Simulation, mittlere sowie kleine Roboter. Außerdem gib es die Standard-Liga, in der alle Teams den gleichen Roboter verwenden. Die NAO Roboter von Softbank Robotics spielen komplett selbstständig und treffen eigene Entscheidung. Die Arbeit im Team wird über Kommunikationssignale sichergestellt. Diese Wettbewerbssituation unterstützt die stetige Verbesserung der Liga.

Auch auf nationaler Ebene haben sich Fußballroboter bereits etabliert. Bereits im April fand der Robocup German Open in Magdeburg statt. Hier traten Roboter in verschiedenen Kategorien gegeneinander an und für die kleinen Tüftler gab es eine Deutsche Robocup Junior Meisterschaft. Dass die Roboter bei ihrem Kampf um den WM-Titel häufig jedoch von den flüssigen Bewegungen der menschlichen Vorbilder noch weit weg sind, tut der Begeisterung von Zuschauern und Entwicklern keinen Abbruch.

Künstliche Intelligenz (KI)

Selbst die bisherigen Bewegungen der Roboter sind bereits das Ergebnis technischer Meisterleistungen, die nur durch viele Programmierstunden erreicht werden konnte. Schließlich müssen die Roboter mithilfe der Kameras, Mikrofone und Sensoren, die die menschliche Wahrnehmung ersetzen, den Ball in jeglicher Situation erkennen. Hier wird eine ähnliche Technologie angewandt wie bei fahrerlosen Autos oder cleveren Assistenzsystemen. Bei Robotern ist es jedoch gelungen, dass sie gelernt haben zu lernen. Das wurde durch neuronale Netzwerke, ähnlich dem menschlichen Gehirn, erreicht. Damit können die Roboter selbst Informationen auswerten und Entscheidungen fällen. Forschungsfortschritte im Bereich KI wirken sich auch auf die Fußballroboter aus. Anders als bei Schachrobotern sind beim Fußball die Variablen vielfältiger und die Regeln nicht so klar. Daher gibts es noch einige Hürden zu meistern bis 2050.

Industrieanzeiger
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19.2021
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