Industrial Supply 2018

Gefragt ist Leichtes und Smartes

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Die große Zulieferer-Schau in den Hallen 3, 4 und 5 wird noch spannender als bisher. Zu den Anforderungen nach schlanken und intelligenten Lösungen kommt die Digitalisierung noch hinzu.

Defacto ist die Industrial Supply die Bühne, auf der das Ringen um die technologisch effizientesten Lösungen ausgetragen wird – schlichtweg, weil alle Akteure heutiger Supply Chains präsent sind. Im Leichtbau etwa ist der Wettkampf zwischen gießereitechnischen Lösungen (Halle 3), umformtechnischen Realisierungen (Halle 4) oder gar Konstruktionen mit ganz neuen Werkstoffen bis hin zu Carbonfaser-verstärkten Kunststoffen (Halle 5) längst nicht entschieden – und wird es wohl auch nie sein. In jedem einzelnen Anwendungsfall wird um das Optimum gerungen und immer häufiger findet es sich in einer ausgeklügelten Mischbauweise mit unterschiedlichen Materialien.

Die beiden großen Foren der Industrial Supply bilden diesen Wettbewerb ab – im Blick auf den Leichtbau die Integrated Lightweight Plaza mit ihrer Speakers Corner in Halle 5 und hinsichtlich aller für Zulieferer heute brennenden Themen das Forum Industrial Supply in Halle 4. Dessen Vortragsprogramm reicht vom Mexikotag (Partnerland) über Einkäufer-Netzwerke und -Strategien bis hin zur additiven Technik im Leichtbau sowie Karriere 4.0 auf dem Jugend&Technik-Tag am Freitag, 27.4.

Reizthemen sind Forumsthemen

Auch Reizthemen sind dabei. Eines der Highlights des Forums Industrial Supply ist zum Beispiel die Podiumsdiskussion „Digitale Transformation in der Supply Chain“ am Mittwoch, 25.4. Das gesamte Programm beider Foren ist – ebenso wie weitere Infos zur Messe – auf der Website der Hannoveraner zu finden, http://hier.pro/fIMdx.

„Die Zulieferindustrie hat sich stark verändert. Heute wird in Lösungen gedacht, nicht nur in Produkten“, sagt Olaf Daebler, Global Director Industrial Supply im Team der Hannover Messe. „Dank ihrer großen Innovationsfähigkeit sind Zulieferer für ihre Kunden keine bloßen Teilelieferanten, sondern Entwicklungspartner auf Augenhöhe. Durch Digitalisierung und Industrie 4.0 ergeben sich jetzt große Chancen, die Zusammenarbeit sowie Entwicklung und Produktion zu vernetzen und neu aufzustellen.“

In den Hallen zeigen die Aussteller, wie sie die Digitalisierung angehen. Ein Beispiel dafür ist ContiTech (Halle 5, Stand E18). Das Unternehmen nutzt Konnektivität und Digitalisierung, um die eigenen Produkte smarter zu machen. Lizette Granget nennt ein Beispiel: Luftfedern, die in Anlagen und Industriefahrzeugen als pneumatisches Element eingesetzt werden, seien heute intelligenter als noch vor ein paar Jahren. „Ausgestattet mit Sensortechnik von Continental kann ihre Höhe elektronisch angepasst, der Innendruck überwacht sowie die Innentemperatur gemessen werden“, erklärt Granget, bei ContiTech unter anderem als Head of Brand tätig.

Digitale Entwicklungskette ermöglicht Mass Customization

Der digitale Wandel betrifft auch Bereiche wie die Supply Chain selbst, wie Predictive Maintenance in den Anlagen und Produkten und erfasst immer mehr den Entwicklungsprozess. Wie sehr rein digitales Entwickeln die technischen Möglichkeiten erweitert, demonstriert Leichtbau BW an einem Sitzschlitten für paralympisches Biathlon, wofür sechs Unternehmen zusammenarbeiteten (Halle 5, Stand D46). Das Schlagwort ist Mass Customization: Sensoren ermitteln das individuelle Gewicht des Sportlers und leiten es an das PLM-System weiter. Mittels Simulation wird im CAD-Programm die Struktur des Sitzes an dieses Gewicht angepasst, zugleich optimiert und mit dem Einholen diverser Angebote über Online-Plattformen der 3D-Druck in die Wege geleitet.

Daneben bleiben die Fragen, die Zulieferer schon immer und zunehmend als autonome Entwicklungspartner von OEM zu lösen haben: Was ist die effizienteste Technologie? Welche Materialien bilden die beste Werkstofflösung? Die Antworten reichen von hybriden Bauweisen mit Metall und Composites über weiterentwickelte Traditionstechnologien bis hin zu „kleinen“ Zulieferteilen mit kreativen Ideen – wovon auf folgenden Seiten einige Kostproben zu sehen sind.

Aus vielen Teilen mach eines – im Guss

Feinguss Blank etwa zeigt Beispiele dafür, wie eine integrierte Feinguss-Lösung wirtschaftlicher sein kann als eine Konstruktion, die sich aus spanend hergestellten Teilen zusammensetzt (Halle 3, Stand J28). Die Riedlinger reduzieren Teilezahlen. Dazu bieten sie ein Leistungspaket mit Gießsimulationen und FEM-Berechnungen an, das sie „Funktionsintegration“ nennen.

In der Speakers Corner der Lightweight Plaza berichtet Dr. Udo Zitz am Dienstag über die Brancheninitiative „Automobiler Leichtbau durch Massivumformung“, die sich in Projektphase III befindet.

Cubicure präsentiert einen Stereolithographie-Drucker, der mit beheizten Harzen operiert und Teile mit mechanischen Eigenschaften wie im Spritzguss fertigt (Halle 5, Stand D18). Und IMS Verbindungstechnik stellt die Gewindebuchse Mebux-LW-Insert vor, die sich ohne Gewindeschneiden oder Kleben in Composites verankern lässt (Halle 3, Stand L32). (os)


Rahmenprogramm

  • Forum Industrial Supply vom 23.04. bis 27.04. 2018 in Halle 4, Stand E58.
    Das zentrale Expertenforum für Zulieferlösungen und Leichtbau greift in 52 Vorträgen die brennenden Fragen auf.
  • Integrated Lightweight Plaza
    Sonderschau in Halle 5, Stand E48. Die Speakers Corner thematisiert moderne Leichtbaukonzepte in 27 Vorträgen.


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