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Innovative Vielfalt auf der Automotive Testing Expo

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Die auf der 18. Automotive Testing Expo Europe in Stuttgart gezeigten Lösungen unterstützen die Automobilindustrie darin, Rückläufe zu eliminieren. ❧ Dietmar Kieser

Im Juni dreht sich in Stuttgart wieder alles rund um Produkte und Dienstleistungen im Bereich der automobilen Test-, Prüf- und Entwicklungsverfahren. In Halle 1 des Messegeländes erwartet die Besucher Technologien, die der Verbesserung der Qualität, Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Sicherheit der Produkte dienen. Rund 330 Aussteller haben sich angekündigt, vermeldet der Veranstalter Uki Media & Events. Er nimmt für sich in Anspruch, mit der Automotive Testing Expo Europe die Plattform zu bieten für die Einführung neuer Technologien auf dem Gebiet der Fahrzeugtest-, Bewertungs- und Qualitätsentwicklung. Auf der Messe im Vorjahr interessierten sich mehr als 7000 Besucher für das Branchenangebot.
Die Stoßrichtung ist klar: Vornehmlich sind die Exponate darauf ausgerichtet, die Automobilindustrie vor Rückläufen zu bewahren. Die gezeigten Test- und Prüfstände, Simulationssysteme, Kontroll- und Qualitätseinrichtungen sollen die OEM darin unterstützen, Rückrufquoten zu verringern. Angesichts der vielzählig im Auto verbauten Systeme, Subsystem, Komponenten und Produkte ist das Themenfeld weit gespannt und das Angebot entsprechend umfangreich: Systeme testen Motoren, prüfen Emissionen, Vibrationen, Akustik, elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), Fahrzeugdynamik, Materialien oder Ermüdungen und analysieren Geräusche und Fahrstrecken ebenso wie das Crashverhalten. Dabei sind die Prüfstände auf mechanische, hydraulische und elektrische Tests ebenso ausgelegt wie auf die softwaregestützte Simulation.
Fester Bestandteil der Fachmesse ist eine Crashtest-Zone. Auf der Sonderfläche zeigen laut Veranstalter auch einige der weltweit führenden Unternehmen die neuesten Branchentrends und technologischen Entwicklungen. Ziel aller Akteure ist es, die Fahrzeuginsassen- und Fußgängersicherheit zu verbessern.
Um ihre qualitativ hochwertigen Produkte sicherstellen zu können, benötigen die Autobauer zukunftssichere Lösungen. Wenn es um elektromagnetische Verträglichkeit geht, hat der Prüfspezialist Mooser EMC Technik (Stand 1420) Interessantes zu bieten. Präsentiert werden die neuesten EMV-Prüfkammern, gerade auch angesichts der zu erwartenden Marktzuwächse von Elektrofahrzeugen. Schließlich benötigen E-Antriebe in der Automobiltechnik eine wesentlich höhere Betriebsspannung als die herkömmliche Automobilelektronik. Bei dieser genügt eine Betriebsspannung von 12 V, bei Nutzfahrzeugen sind es 24 V. Elektroantriebe werden derzeit jedoch normalerweise mit höheren Spannungen von 300 bis 500 V betrieben. Die Mooser-Ingenieure sind sich sicher, dass angesichts des erwarteten Anstiegs der Betriebsspannung auf bis zu 1000 V EMV-Störungen ebenfalls zunehmen werden.
Überdies müssen neue Phänomene wie Spannungsschwankungen, überlagerte Wechselspannung, Störungen an der Motorwelle und die Verbindung des Hochspannungs- mit dem Niederspannungsbereich berücksichtigt werden. Dabei werden die Störungen der Motorwelle in vielfältiger Weise über das Getriebe bis zu den Achsstummeln oder direkt an die Antriebswellen und von dort an die empfangende Antenne übertragen. Soeben hat Mooser ein Testzentrum für Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellenantriebe und die elektrische Prüfung von Hochspannungssystemen entworfen. Die Daten: 100 kW, 1000 V und ±300 A.
Auch bei der Geräusch-Vibrations- und Rauheitsanalyse gibt es in Stuttgart etliche Neuheiten. Data Physics präsentiert auf dem Stand 1754 Mess- und Prüflösungen gemeinsam mit den Firmen Team und Landmont. Die drei Spezialisten bündeln ihre Kompetenzen und treten als globaler Anbieter von Prüf- und Messlösungen für Vibration, Geräusch, Stöße und andere Umgebungsvariablen an.
Data Physics produziert ein Sortiment an elektrodynamischen Shakern, Schwingreglern und dynamischen Signalanalysatoren. Jüngst wurde die Softwaresuite der Serie SignalCalc 900 um eine Schwingregelsoftware mit geschlossenem Kreislauf arrondiert. Dabei handelt es sich um eine integrierte, dynamische Signalanalyse- und Schwingregelanwendungssuite mit einer gemeinsamen Datenbank für die Verwaltung aller Prüfungen und Daten. Team wiederum liefert hydraulische Schwingungssysteme mit HF-Servoventilen, geräuscharme hydrostatische Lager und Kupplungen. Lansmont kreiert Field-to-Lab-Lösungen, mit denen sich Produkte und Verpackungen optimieren lassen. Die Systeme messen reale Dynamiken und simulieren sie in einer Laborumgebung. Der strategische Einsatz der Technologien von Lansmont verringert laut Angaben Risiken, vergrößert das Wissen und beseitigt Unsicherheiten in der Produktdesign- und Transportverpackungsumgebung.

Automobiles Messe-Quartett
  • Auf dem Stuttgarter Messegelände belegt die 18. Automotive Testing Expo (rund 330 Aussteller in Halle 1) im Viererpack mit ergänzenden Fachveranstaltungen drei der fünf Hallen der Nordspange.
  • In Halle 3 zeigen die mehr als 70 Aussteller der Engine Expo neue Entwicklungen von Antriebssträngen, Konstruktionen, Komponenten und Subsystemen.
  • Halle 3 ist auch Veranstaltungsort der Global Automotive Components and Suppliers Expo mit mehr als 300 Ausstellern, die mit Zulieferkomponenten der Tier-1-, Tier-2– und Tier-3-Hersteller aufwarten.
  • Halle 5 ist Marktplatz von 134 Ausstellern von Komponenten der Fahrzeuginnenausstattung.
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