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John Deere bietet Einsatzsicherheit dank Künstlicher Intelligenz

Instandhaltung: Hilfe aus der Ferne
John Deere bietet Einsatzsicherheit dank Künstlicher Intelligenz

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In der Agrarwirtschaft vertrauen Landwirte schon einige Jahre auf vernetzte Maschinen. John Deere geht noch einen Schritt weiter. Der Landmaschinenhersteller nutzt KI-basierte Lösungen nicht nur, um auch bei Ausfällen ein reibungsloses Tagesgeschäft für seine Kunden zu ermöglichen. Vielmehr können Ausfälle verhindert werden, bevor diese auftreten.

Matthias Steiner
Customer Support Director bei John Deere, Mannheim

Der Datenaustausch zwischen vernetzten Maschinen ist die Voraussetzung für die Funktionsweise vieler zusammenhängender Systeme. Eine hauseigene Telemetrie-Lösung hat auch der Landmaschinen-Hersteller John Deere entwickelt. Seit 2012 wird das Telemetriemodul JDLink von vielen Landwirten genutzt. Das System ermöglicht es, den Zustand der Maschinen jederzeit von unterwegs zu überprüfen. Die Informationen über Traktoren & Co. laufen im Dashboard des Vertriebspartners zusammen, der auf diese Weise alle vernetzten Maschinen im Auge hat. Er kann zudem jegliche Probleme schnell erkennen, eingreifen oder Unterstützung anbieten.

Individuelle Optimierung dank KI-Analyse

Diese Daten sind die Grundvoraussetzung für die Unterstützung von John-Deere-Vertriebspartnern auf Basis von künstlicher Intelligenz. In Europa sind über 60.000 Maschinen von John Deere mittlerweile mit JDLink ausgestattet. Der Vertriebspartner kann, sofern der Kunde seine Einwilligung gibt, die Maschinendaten automatisch weiter analysieren und anschließend auswerten, um verschiedene Einblicke in das „Innenleben“ der Maschinen zu bekommen. Basierend auf Erfahrungswerten analysiert er verschiedene Daten und vergleicht sie miteinander. So lassen sich Rückschlüsse über die Maschinen-Umstände ziehen.

Ist etwa die Getriebeöltemperatur zu hoch oder der Öldruck zu niedrig, analysiert der Vertriebspartner die Ursache und gibt anschließend entsprechende Empfehlungen: Der Landwirt sollte beispielsweise den Ölstand kontrollieren oder die Filter wechseln. So lassen sich Ausfallzeiten oder mögliche Schäden, beziehungsweise Folgeschäden, vermeiden.

Seit drei Jahren können auch mögliche technische Störungen vorhergesagt, bevor sie auftreten. In der ersten Phase definieren Mitarbeiter von John Deere im Machine Monitoring Center der jeweiligen Fabriken auf Basis historischer Maschinendaten, wann mögliche technische Probleme auftreten könnten. Die Ingenieure der Fabriken finden daraufhin passende Lösungen für die auftretenden technischen Probleme und definieren sogenannte Expert Alerts. Das System analysiert in „real time“ alle bereitgestellten Maschinendaten hinsichtlich etwaiger Fehlercodes oder Maschinenzustände, die einen Expert Alert auslösen – und die Vertriebspartner bekommen sofort Bescheid und können per Ferndiagnose oder -zugriff Hilfe leisten.

Proaktive Unterstützung vermeidet Ausfälle

Die Expert Alerts sind ein Infopaket für die Vertriebspartner: Sie enthalten Fehlerbeschreibung, Diagnose, eine Reparaturanleitung sowie die dafür notwendige Ersatzteilliste. Der Vertriebspartner selbst erhält die Meldung in seinem Machine-Dashboard. Dort sieht er eine Übersicht der Landmaschinen und kann sich über deren Allgemeinzustand informieren. Benötigt die Maschine nun Hilfe, vereinbart der Vertriebspartner mit dem Landwirt einen passenden Termin für den Service an der Maschine. So lässt sich vermeiden, dass die Maschine in der Saison ausfällt.

Der Landwirt muss sich auf das Tagesgeschäft konzentrieren, während die Maschinen zuverlässig ihre Arbeit erledigen. Die Expert Alerts aus der Connected-Support-Reihe von John Deere machen dies möglich. Sollte dem Fahrer während der Benutzung seiner Landmaschine eine Unregelmäßigkeit auffallen, kann sich der Vertriebspartner über Fernzugriff direkt in das Maschinendisplay des Landmaschinennutzers hineinschalten. So kann der Vertriebspartner die Fragen beantworten und eine Handlungsempfehlung aussprechen, als würde er neben dem Fahrer sitzen. Zusätzlich gibt es noch den „Service Advisor Remote“, mit dem der Vertriebspartner beispielsweise Software Updates aus der Ferne auf die Maschine aufspielen kann.

Datenhoheit bleibt beim Landwirt

Letztendlich bleibt der Mensch der entscheidende Faktor bei der Verwendung und Nutzung der Daten. Hier spielt Transparenz eine hohe Rolle. Die Hoheit über die eigenen Daten muss stets beim Landwirt liegen – über sein MyJohnDeere-Konto kann er seine Einwilligung über die Weiterverwendung seiner nicht-anonymisierten Daten selbst entscheiden. Für die Nutzung der Expert Alerts ist diese Einwilligung notwendig.

Es zeigt sich: Kundenservice rund um die Uhr ist dank der Nutzung von Künstlicher Intelligenz und Erfahrungsdaten von den Landmaschinen tatsächlich möglich. Ausfälle belasten die Landwirte nicht mehr, weil Reparaturen zu einer passenden Zeit und sehr kurzfristig erfolgen können. Alles in allem profitiert der Landwirt, weil die Services auf einen reibungslosen Ablauf seines Tagesgeschäfts zugeschnitten sind. Er kann sich auf das konzentrieren, was wichtig ist: Seinen Betrieb sowie seine Mitarbeiter und Partner.

Kontakt:

John Deere Mannheim Regional Center
John-Deere-Straße 70
68163 Mannheim
Tel.: +49 62182901
www.deere.de

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