Messequartett startet in Moskau mit starker Auslandsbeteiligung

Deutsche Messe auf dem Kurs gen Osten

Messen sind ein Turbo für den Exportmotor. Die Deutsche Messe – hier das Verwaltungsgebäude – hat jetzt vier ihrer Industriemessen nach Moskau exportiert Bild: Deutsche Messe
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Mit der Verbundmesse „Industrial Trade Fair Moscow“ erweitert die Deutsche Messe AG ihr Auslandsengagement. Am 28. September richten die Hannoveraner die Messekonzepte von Cemat, MDA, Industrial Automation und Surface erstmals in Moskau aus.

Die Deutsche Messe AG exportiert Teile ihres Industriemessen-Portfolios nach Russland. Am 28. September feiern vier Messen unter dem Dach „Industrial Trade Fair Moscow“ (ITFM) Premiere: Cemat, MDA, Industrial Automation und Surface, jeweils ergänzt um den Namenszusatz Russia. Vier Tage lang zeigen mehr als 270 Industrieunternehmen im All-Russian Exhibition Center auf rund 10 000 m² Bruttofläche industrielle Lösungen für den russischen Markt. Dieser birgt laut Geschäftsbereichsleiter Wolfgang Lenarz „ein enormes Potenzial“. Die Modernisierungsoffensive der russischen Regierung wertet der Messemanager ebenso als Chance für aussichtsreiche Geschäfte wie der mittel- und langfristig sich wieder erholende Markt. Lenarz macht diese Einschätzung an den wirtschaftlichen Rahmendaten fest, die sich bereits positiv entwickeln würden. So sei die Industrieproduktion in den ersten Monaten dieses Jahres um 10,2 % gewachsen.

Dass der Hannoveraner Veranstalter zur richtigen Zeit nach Russland komme, wie Lenarz sagte, zeige die Resonanz aus dem Ausland, das rund 85 % der Standbeschicker der Industrial Trade Fair Moscow stellt. Mehr als 20 % der Aussteller kommen aus Deutschland, mit 16 % ist Italien vertreten. Präsentiert werden Technologien aus den Bereichen Intralogistik, Antriebs- und Fluidtechnik, industrielle Automation und Oberflächentechnik.
Die mehr als 100 Aussteller der Cemat Russia können von der wieder steigenden Nachfrage nach Intralogistikprodukten profitieren – nach Rückgängen des deutschen Exports nach Russland im Vorjahr um 50 %. Mit rund 130 Ausstellern ist die MDA Russia die stärkste innerhalb der ITFM. Dass Antriebs- und Fluidtechniken in Russland gefragt sind, zeigt die Bedeutung dieses für Deutschland wichtigen Marktes. Im Vorjahr lieferten die deutschen Antriebstechniker Güter im Wert von knapp 90 Mio. Euro dorthin. Auf Synergieeffekte zwischen den Moskau-Messen können auch Industrial Automation und Surface Russia hoffen. Um qualitativ zuzulegen und effektiver zu werden, müssen russische Betriebe ihre Produktionsprozesse automatisieren. dk
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