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Hannover Messe mit Logistics-Bereich statt Cemat

Hannover Messe
Hannover Messe mit Logistics-Bereich statt Cemat

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Die Entwicklungen bei den autonomen Fahrzeugen schreiten voran. Künftig wird es darum gehen, Modelle von verschiedenen Herstellern miteinander kommunizieren und agieren zu lassen. Bild: Deutsche Messe
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Die Hannover Messe ist auf den 12. bis 16. April 2021 verschoben. Dann wird es keine Cemat mehr geben. Sie wird von dem Ausstellungsbereich „Logistics“ abgelöst.

Kirsten Seegmüller
Freie Journalistin in Leinfelden

Eigentlich sollte sie im Juli nachgeholt werden, aber nun wird es doch nichts mehr in diesem Jahr: Die größte Industriemesse der Welt muss einem mikroskopisch kleinen Widersacher weichen. Die Veranstalter rund um Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Messe AG, lassen die Messe jedoch nicht gänzlich ausfallen. „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer digitalen Informations- und Netzwerkplattform.“ Neben Vorträgen und Interviews im Live-Stream gibt es vereinfachte Möglichkeiten, mit Herstellern in Kontakt zu treten.

Auch wenn die Hallen leer bleiben, gibt es Wissenswertes zu berichten. Die wohl größte Veränderung dürfte den Bereich „Logistics“ betreffen, der die Cemat ablöst. Einer der beiden Schwerpunkte ist Logistics Automation. Da Logistikzentren mit automatisierten Systemen effizienter arbeiten, stehen hier fahrerlose Transportsysteme, Logistik-Dienstleistungen, Verpackung und Kennzeichnung sowie autonome Logistik in der Produktion im Fokus.

Im Bereich Material Handling versammelt sich alles, was mit der Förderung von Stück- und Schüttgut zu tun hat. Dazu gehören beispielsweise Gabelstapler, Hebebühnen und Hebezeuge, Krane sowie Lager- und Verladetechnik. Auch Logistics IT spielt eine wichtige Rolle, findet aber im Bereich „Digital Ecosystems“ ihren Platz. Schnellere und flexiblere Gestaltung der Warenströme und der Supply-Chain-Schnittstellen sowie höhere Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit sind nur einige thematische Schwerpunkte. Gerade im Bereich Warenströme und Supply Chain können Softwarelösungen nun in der Corona-Pandemie unter Beweis stellen, ob sie ihr Geld wert sind.

Spannende Projekte im Praxistest

Innovationen gibt es mehr als genug: Eine Big-Data-Plattform koordiniert Europas Seehäfen, der neue Standard Omlox kombiniert Lokalisierungstechnologien wie Ultrabreitband, RFID, 5G oder GPS, und das FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe sein EVA-Shuttle vom Labor auf die Straße gebracht. Die autonomen Mini-Busse werden unter realen Bedingungen im Straßenverkehr getestet und sollen im Öffentlichen Nahverkehr eingesetzt werden.

Noch sehen die Zahlen gut aus: Die deutschen Intralogistikanbieter haben 2019 mit einem geschätzten Produktionsvolumen von 24,7 Mrd. Euro (+7 % gegenüber dem Vorjahr) beendet. Wie sich die Konjunktur vor dem Hintergrund von Corona entwickelt, ist derzeit nicht absehbar.

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