Hans Kohler AG setzt auf Flurförderzeuge von Hubtex

Lagertechnik

Hans Kohler AG setzt auf Flurförderzeuge von Hubtex

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Die auf den Handel mit Edelstahl spezialisierte Hans Kohler AG braucht Flurförderzeuge, die sich an die vorhandenen Platzverhältnisse und Gangbreiten anpassen können. Mit den Mehrwegestaplern von Hubtex fanden die Schweizer die richtige Lösung.

Schlank und kompromisslos. So lässt sich das Logistik-Konzept der Hans Kohler AG mit Sitz in Zürich umschreiben. Seit 2012 optimiert der auf Edelstahl spezialisierte Großhändler seine bestehende Lagerstruktur. Bei groß dimensionierten Blechen und langen Profilen werden aber auch in Zukunft noch manuelle Mehrwegestapler zum Einsatz kommen. „Wir haben die Zahl unserer Flurförderzeuge stark reduziert“, erklärt Logistikleiter Benno Kündig. „Bei den verbliebenen Geräten legen wir umso größeren Wert auf Qualität und Passgenauigkeit.“ Durch das anhaltende Wachstum des Unternehmens und die zunehmende Artikelvielfalt muss der vorhandene Lagerplatz optimal genutzt werden. „Wir sind deswegen auf Stapler angewiesen, die sich perfekt an die vorhandenen Platzverhältnisse und Gangbreiten anpassen“, so Kündig.

Zudem wollte man sich im Bereich der Mehrwegestapler auf ein bis zwei Lieferanten konzentrieren, um den Mitarbeitern einen schnellen Wechsel zwischen den Geräten zu ermöglichen. Nach einer intensiven Markt-Recherche fiel die Entscheidung auf den deutschen Hersteller Hubtex, der die Eidgenossen vor allem durch Ergonomie und Qualität überzeugen konnte. Aber auch das tiefgehende Baukastensystem des Staplerbauers, mit dem sich jeder Sonderwunsch zu wirtschaftlichen Kosten umsetzen lässt, hinterließ einen guten Eindruck. In jeder Leistungsklasse stehen individuelle Rahmenbreiten und unterschiedliche Kabinenvarianten zur Wahl. Die einsatzspezifischen Assistenzsysteme ergänzen das Portfolio. In Kombination mit verschiedenen Rahmenlängen und Batterieabmessungen kann sich der Anwender seinen ganz individuellen Mehrwegestapler konfigurieren, ohne dass das Modell dabei zu einer kostspieligen Sonderkonstruktion wird.

Ultraschall-Abstandssensoren warnen den Fahrer vor Hindernissen außerhalb des Sichtbereichs

Seit 2015 hat die Hans Kohler AG bereits zwei Mehrwegestapler vom Typ MQ40 angeschafft, so dass der Stahlhändler schon Erfahrungen mit Hubtex und dem Schweizer Importeur Rohrer-Marti sammeln konnte. „Die Stapler sind produktiv, zuverlässig und haben sich bei uns im Alltag bewährt“, versichert Kündig. Auch vom Service der Rohrer-Marti AG ist er überzeugt. „Bei einem akuten, technischen Problem sind die Service-Techniker kurzfristig vor Ort und sorgen für minimale Ausfallzeiten“, so der Logistikleiter, der auch der Geschäftsleitung der Hans Kohler AG angehört.

Der jüngere der beiden Stapler vom Typ MQ40 stammt aus dem Jahr 2017 und verfügt über eine umfangreiche Sicherheitsausstattung. Dazu gehören zwei Ultraschall-Abstandssensoren, die den Fahrer vor Hindernissen außerhalb des Sichtbereichs warnen. „Gerade im beladenen Zustand hat sich die Technik als guter Schutz vor Kollisionen bewährt“, bestätigt Kündig, der bei der Investition auf sinnvolle Ausstattungs-Details Wert gelegt hat. Die Regalführung erfolgt mit seitlich angebrachten Führungsrollen. Über Ultraschall-Sensoren erkennt der Stapler, dass er sich in einem der 2,8 m breiten Gänge befindet und richtet dann automatisch die Räder auf Längsfahrt.

Die schwingungsgedämpfte Quersitzkabine ist mit einem Fahrerschutzdach aus Sicherheitsglas ausgestattet. Innen ist die Kabine mattschwarz lackiert, was den Fahrer weniger ablenkt als die serienmäßige Signalfarbe Orange. In den luftgefederten Komfortsitz ist ein sogenannter Sitzschalter integriert, der ebenfalls zur Sicherheit des Geräts beiträgt. Sobald der Fahrer den Sitz verlässt, wird automatisch die Feststellbremse aktiviert. Praktisch ist auch eine Dokumentenablage mit Staufach und Deckel, die im Innenraum des Staplers für Ordnung sorgt. An einem zentral montierten Terminal kann der Fahrer Geschwindigkeit, Radstellung und das gewählte Lenkprogramm ablesen. Außerdem zeigt das hochauflösende Farbgrafikdisplay die Zahl der Betriebsstunden an, die Wartungsintervalle sowie Datum, Uhrzeit und die restliche Kapazität der 48-Volt-Batterie. Der rund 1400 kg schwere Energiespeicher bietet eine Leistung von 930 Ah und genügend Strom für einen Einsatz über 9 h.

Die Funktionen für Kreis- und Diagonalfahrt lassen sich mit einem Tipptaster aktivieren. Die übrige Bedienung des Staplers erfolgt größtenteils über einen Multifunktions-Joystick. Damit lässt sich die Fahrtrichtungsvorwahl, das Heben und Senken der Last, der Mastvorschub und die hydraulische Verstellung der Gabeln steuern. Der Langgut-Gabelträger verfügt über eine extra breite Auflage, damit sich die bis zu 6 m langen Stahlprofile und Rohre während des Transports nicht durchbiegen. Bei den Reifen entschieden sich die Eidgenossen für eine nicht kreidende Elastik-Bandage, die beim Rangieren keine schwarzen Spuren hinterlässt. Die Bereifung eignet sich für glatte und weniger glatte Böden gleichermaßen.

Die eingebaute HX-Lenkung, die für den MQ40 als Option angeboten wird, entlastet den Fahrer bei der täglichen Arbeit. Das patentierte Lenksystem ermöglicht den Wechsel von der Längs- in die Querfahrt ohne Zwischenstopp. Dadurch wird das Manövrieren beschleunigt und zugleich vereinfacht. Außerdem minimiert die HX-Lenkung den Radverschleiß, weil der Fahrtrichtungswechsel während der Fahrt erfolgt und die Räder deshalb nicht mehr auf der Stelle drehen.

Unterm Strich passt auch der zweite MQ40 mit seiner individuellen Ausstattung zum Anforderungsprofil im Langgut-Lager bei der Hans Kohler AG. Pro Tag werden mit dem Stapler rund 50 Kommissionieraufträge abgearbeitet. Dabei wird die Leistungsspitze nach Bestellschluss zwischen 15 und 17 Uhr erreicht. Insgesamt liegt die Auslastung der beiden Modelle bei jeweils 80 Prozent, was für die hohe Planungsqualität der Logistikabteilung spricht. Für 2018 ist der Kauf eines weiteren Staplers für das Blechlager geplant, wo Verschlagsgrößen bis 6 x 2 m üblich sind. Die Schweizer wollen erneut mit Hubtex zusammen arbeiten und haben bereits angefragt. (ub)

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