Jungheinrich sorgt dafür, dass Stapler schneller zum Ziel kommen

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Mit einem Navigations-Modul für den Breitgang lassen sich erstmals die Möglichkeiten der Lagernavigation auch für frei verfahrbare Flurförderzeuge nutzen. Die Funktionsweise ähnelt dem eines Navigationssystems im Auto.

Der Intralogistik-Spezialist Jungheinrich will als erstes Unternehmen eine Lagernavigation vorstellen, die im Breitgang und damit auch in der Vorzone genutzt werden kann. „Mit der neuen Technik sollen auch die Prozesse außerhalb des Schmalgangs effizienter und sicherer gestaltet werden können“, so Dr. Helmut Limberg, Vorstand Vertrieb bei Jungheinrich. „Mit der Lagernavigation im Schmalgang, die wir bereits seit zwei Jahren im Markt haben, können heute in der Praxis bis zu 25 Prozent höhere Umschlagleistungen erreicht werden.“

Die Navigation im Breitgang unterscheidet sich grundsätzlich von der Lagernavigation im Schmalgang. Während im Schmalganglager die Standortbestimmung des Staplers auf RFID-Technik und Transponder im Hallenboden basiert, funktioniert diese im Breitgang über ein spezielles Ortungssystem. Der Grund dafür ist, dass im Breitgang die Fahrzeuge nicht wie im Schmalgang geführt werden, sondern frei verfahrbar sind.
Um die Lagernavigation im Breitgang voll nutzen zu können, müssen alle im Einsatz befindlichen Flurförderzeuge in die komplette Prozesskette des Nutzers – vom Wareneingang bis zum Versand – eingebunden werden. Die Breitgang-Navigation kann dabei einfach als Modul auf verschiedene Jungheinrich-Fahrzeuge aufgebaut werden – sei es ein Schubmaststapler, ein Kommissionierer oder ein Elektrostapler.
Für die Navigation im Breitgang verwendet der Hersteller ein optisches Ortungssystem. Auf diese Weise lässt sich immer die genaue Position des Staplers ermitteln. Die Positionsgenauigkeit liegt derzeit bei wenigen Zentimetern. Dabei sind das Datenfunk-Terminal 2475 und das Logistik-Interface von Jungheinrich die Grundlage für die Navigation. Das Interface übersetzt dabei die Anforderungen des Lagerverwaltungssystems in die „Fahrzeugsprache“ und umgekehrt.
Die Lagernavigation bietet verschiedene Funktionalitäten. Die Routenführung zeigt dem Fahrer unter anderem Richtung und Route an – ähnlich einem Navigationssystem, das im Auto zum Einsatz kommt. Biegt der Fahrer zum Beispiel falsch ab, wird er zunächst einmal darauf hingewiesen. Behält er den Fahrweg bei, wird die Route neu berechnet. Ziel ist es, dass der Stapler seinen Bestimmungsort auf dem kürzesten beziehungsweise auf dem schnellsten Weg erreicht. Die Funktion Fahrzeugortung sorgt für eine permanente Standortbestimmung des Fahrzeugs. Durch parallele Rückmeldung der Ortungsinformationen an das Lagerverwaltungssystem beziehungsweise an ein Staplerleitsystem wird die Steuerung der gesamten Fahrzeugflotte optimiert.
Sobald der Fahrer an seinem Zielplatz, beispielweise einer Position im Regalgang, angekommen ist, gibt er den Hubimpuls. Durch die Funktion „Hubhöhenvorwahl“ kann das Hubgerüst automatisch bis zum vorgegebenen Palettenplatz ausgefahren werden. Ein zusätzliches Scannen oder Bestätigen des Lagerplatzes ist nicht mehr notwendig. Die Routenführung, die Hubhöhenvorwahl und die automatischen Bestätigungen an das WMS sollen unter dem Strich den Fahrer entlasten. Ein- oder Auslagerungen im falschen Regalgang oder Regalfach werden verhindert. „Die Lagernavigation im Breitgang erhöht die Prozesssicherheit in Logistiksystemen“, ist sich Limberg sicher. ub
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