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Covestro zeigt neues Frontmodulkonzept

Fakuma 2018: Frontmodul
Covestro zeigt neues Frontmodulkonzept

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Eine Variante des Frontmodulkonzepts ist die Black-Panel-Technologie, bei der eine Makrofol-Polycarbonatfolie mit dahinter befindlicher Lichtquelle zum Leuchten gebracht wird. Bild: Covestro
Der Frontbereich künftiger Automobile ist geprägt von dreidimensionalen, fugenlosen und glasartigen Oberflächen. Covestro (Halle B4, Stand 4206) hat innovatives Frontmodul aus Polycarbonat entwickel, das ein individuelles Design und hohe Funktionsintegration ermöglicht.

Alternative Antriebstechnologien wie die E-Mobilität, neue Formen der Konnektivität und autonomes Fahren erfordern neue Fahrzeugkonzepte. Dazu gehört ein neu gestalteter Frontbereich – ein individuelles „Gesicht“ – des Autos, mit fugenlosen, glasartigen Oberflächen, die multifunktional nutzbar sind. Durch Kombination seiner Folien- und Verscheibungstechnologien hat Polymer-Anbieter Covestro eine Studie für ein innovatives Frontmodul entwickelt, das Lösungen bieten soll, und stellt diese auf der Fakuma vor.

Der Frontbereich künftiger Automobile ist geprägt von dreidimensionalen, fugenlosen und glasartigen Oberflächen – der klassische Kühlergrill hat ausgedient. „Dahinter steht nicht nur der Wunsch von Autoherstellern, ihre Modelle durch ein möglichst individuelles Design vom Wettbewerb abzugrenzen“, erläutert Stefan Schulten, Segment Manager Automotive bei Covestro. „Sie müssen auch immer mehr Funktionen auf begrenztem Raum unterbringen.“ Eine eigene Variante ist hier die Black-Panel-Technologie, bei der eine spezielle Makrofol-Polycarbonatfolie mit dahinter befindlicher Lichtquelle zum Leuchten gebracht wird.

Im ausgeschalteten Zustand sehen Passanten nur eine schwarze Oberfläche. Der Aufbau des Frontmodul-Prototyps besteht aus einer Makrofol-Folie, die je nach Kundenanforderung beliebig dekoriert werden kann. Dieser Verbund wird dann mit Hilfe der Film-Insert-Molding-Technologie (FIM) mit transparentem Makrolon AG Polycarbonat überspritzt.

Aufgrund der ebenen Oberfläche und der Tiefenwirkung des Polycarbonats entsteht eine glasähnliche Optik. Darüber hinaus wird durch die Verwendung einer Makrofol-Folie trotz ebener Oberfläche ein dreidimensionaler Effekt erzeugt. Als äußerste Schicht wird eine ebenfalls transparente, kratzbeständige Hartbeschichtung aufgetragen.

Durch die Kombination von Polycarbonatspritzguss und Polycarbonatfolien mit der Beschichtung entsteht ein leichtes, multifunktionales Bauteil mit den gewünschten Eigenschaften für den Einsatz im Auto-Exterior. Der Aufbau kann für Radar- und Lidar-Sensoren durchlässig gestaltet, aber auch mit Heizdrähten für die Enteisung ausgestattet werden.

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