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US Navy kauft 3D-Drucker von Stratasys

20 Mio. Dollar für Stratasys-Drucker
US Navy investiert in 3D-Druck

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Der Kauf von 25 3D-Druckern F900 durch die US Navy ist laut Stratasys das bisher größte Regierungsgeschäft des Druckerherstellers. Bild: dbvirago/stock.adobe.com
Die US Navy gab bekannt, dass sie in den nächsten fünf Jahren bis zu 25 Stratasys F900 3D-Drucker im Wert von 20 Mio. US-Dollar kaufen will. Die ersten acht Systeme sollen bis Ende 2021 geliefert sein. Neben den Druckern umfasst der Vertrag auch den anfänglichen Support und die Wartung, Materialien und Schulungen.

Mit dieser über den Newsletter 3Ddruck.com verbreiteten Mitteilung bestätigt Druckerhersteller Stratasys, was wenig diskutiert wird aber naheliegt: Die additive Technologie ist gerade auch dort attraktiv, wo Nachschub an Material und Komponenten nicht immer leicht verfügbar ist – also beispielsweise beim Militär, speziell der Marine. Schon im Januar hatte das US-Verteidigungsministerium (DoD) eine Strategie für die additive Fertigung veröffentlicht. In diesem Bericht heißt es, dass der 3D-Druck in der digitalen Fertigungsökonomie eine wichtige Rolle spielen werde.

Ersatzteile aus dem 3D-Drucker

Im militärischen Bereich kann die additive Fertigung mehrere Vorteile bringen. So kann sie die Logistik (Herstellung von Ersatzteilen) in vielen Bereichen erleichtern, und neue Systeme lassen sich effizienter entwickeln Aus diesen Gründen will auch das US-Verteidigungsministerium verstärkt auf die additive Fertigung setzen.

„Zu den Vorteilen der additiven Fertigung für militärische Organisationen wie die US Navy gehört die kosteneffiziente Verlängerung der Lebensdauer von strategischen und taktischen Anlagen wie Flugzeugen, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass Instandhaltungsmaßnahmen schnell und von praktisch jedem Ort aus durchgeführt werden können”, erklärt Mark Menninger, Director of U.S. Government Business Segment bei Stratasys. „Dieser Vertrag, das bisher größte Regierungsprojekt für Stratasys, baut die Präsenz des industriellen 3D-Drucks von Stratasys in der US-Regierung weiter aus.”

Navy nutzt additive Systeme auf Stützpunkten

Die Drucker werden auf Stützpunkten in den Vereinigten Staaten und in Japan aufgestellt und können zur Herstellung von Endverbrauchsteilen, Werkzeugen und Schulungshilfen verwendet werden. Darüber hinaus unterstützen sie die Navy bei der Erreichung ihres Ziels, verteilte additive Fertigungsverfahren zur Wartung ihrer Flugzeugflotte auf Stützpunkten weltweit einzusetzen. (os)

Stratasys-Sitz EMEA:
Stratasys GmbH
Airport Boulevard B 120
77836 Rheinmünster
Tel.: +49–7229–7772–0
www.stratasys.com

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