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Additive Fertigung erspart Konstruktionszeichnungen

3D-Drucker
Vorrichtungen in wenigen Stunden herstellen

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Mit der Fortus 450mc kann Kratzer langlebige Vorrichtungen mit hochkomplexer Geometrie in hoher Qualität herstellen. Die meisten Bauteile werden aus Polycarbonat und ABS gedruckt.

Karolina Radosevic
Marketing Event & PR Manager, Stratasys

„Wir haben unsere Vorrichtungen traditionell auf unseren Fräsmaschinen hergestellt, was viel Zeit in Anspruch nahm und den Produktionsdurchsatz verzögerte“, erinnert sich Christian Maier, Abteilungsleiter Vorrichtungsbau sowie Ausbildungsleiter bei Kratzer, „seit der Installation des 3D-Druckers von Stratasys können wir Vorrichtungen innerhalb eines Tages fertigstellen.“

Das Unternehmen, das hauptsächlich mit Metallschneidemaschinen arbeitet, verwendet Drehen, Fräsen, Honen und Schleifen zur Herstellung von Kundenteilen. Die Herstellung eigener Vorrichtungen ist jedoch zunehmend zu einem unerwünschten und zeitraubenden Engpass geworden. Ersatzteile haben eine lange Fertigungsdauer und die individuelle Anpassung der zahlreichen komplexen Einzelteile, die das Unternehmen täglich produziert, ist schwierig.

„Unser Geschäftsführer hat neue Technologien erkundet, die dafür sorgen, dass wir mit Veränderungen Schritt halten und den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht werden“, so Maier. Er erkannte schnell die Vorteile der additiven Fertigung: „In Anbetracht unserer Anforderungen an größere Bauraumgrößen sowie an eine qualitativ hochwertige und präzise Teilefertigung war die Fortus 450mc s ideal geeignet.“

Schnelle Kundenanpassung für größere Zeitersparnis

Die Möglichkeit, hochkomplexe, kundenspezifische Vorrichtungen für Lasergeräte und Graviermaschinen in 3D zu drucken, hat sich positiv auf die Produktion und die zeitlichen Abläufe im Unternehmen ausgewirkt. Durch die Effizienz der additiven Fertigung muss das Unternehmen keine Konstruktionszeichnungen für Vorrichtungen mehr erstellen und überspringt dadurch mehrere zeitaufwändige Produktionsschritte. Vorrichtungen können jetzt in einem Arbeitsgang gedruckt werden, statt mehrere Bauteile zu produzieren und dann nach dem Fräsen zusammenzusetzen.

Das Anpassen von Vorrichtungen für bestimmte Bauteile mit der Fortus 450mc ist für das Unternehmen aufgrund der erhöhten Flexibilität besonders wichtig. „Unsere Kunden benötigen häufig Bauteile, die mit einer Seriennummer, einem Logo oder einer Beschriftung versehen werden müssen, was von unseren Lasergravurgeräten übernommen wird“, so Maier. „Bevor wir unseren 3D-Drucker hatten, mussten wir jedes Bauteil separat in das Lasergerät legen oder für jeden Auftrag, der mehrere Teile aufnehmen sollte, maßgefertigte Vorrichtungen fräsen.“ Heute kann Kratzer dank additiver Fertigung Vorrichtungen für 30 Bauteile gleichzeitig herstellen, was dem Unternehmen viel Zeit und Arbeit erspart.

Mit der Fortus 450mc ist Kratzer in der Lage, langlebige Vorrichtungen mit hochkomplexer Geometrie herzustellen, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen. Die meisten Bauteile werden aus Polycarbonat und ABS gedruckt, jedoch hat sich das Material Ultem für bestimmte Produktionsanforderungen als wertvoll erwiesen, insbesondere für Vorrichtungen, die eine Beständigkeit gegenüber extremen Temperaturen oder chemischen Lösungen erfordern. „Mit der additiven Fertigung ist es einfach, Anpassungen an Bauteilen vorzunehmen. Gleichzeitig stellt das Material, das wir für unsere Vorrichtungen verwenden, sicher, dass sie für den entsprechenden Zweck geeignet sind“, so Maier. Traditionell gefertigte Bauteile nutzten sich im Laufe der Zeit natürlich ab und wurden rissig. „Früher mussten wir darauf warten, dass das Team eine Ersatzvorrichtung anfertigte, was den Produktionsvorgang um mehrere Tage verzögerte. Jetzt haben wir dafür eine Datei und können die Vorrichtung in wenigen Stunden in 3D drucken. Das beschleunigt unseren Fertigungsablauf erheblich.“

Die additive Fertigung hat nicht nur die Arbeitsabläufe in den Fertigungsstraßen effizienter gemacht, sondern auch das Ausbildungsniveau in der Firma gesteigert. Laut Maier sind die Mitarbeiter wesentlich begeisterter und motivierter, wenn es um das Konstruieren und Arbeiten mit Vorrichtungskonstruktionen geht. Für Maier persönlich hatte die Fortus450 eine noch tiefgreifendere Wirkung: „Diese Technologie hat einen grundlegend neuen, additiven Denkansatz im gesamten Designprozess von Vorrichtungen ermöglicht.“



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