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Wachstum trotz schwieriger Rahmenbedingungen

Messe Grindtec 2020
Wachstum trotz schwieriger Rahmenbedingungen

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Hinweis: Die Grindtec wird aufgrund von Corona verschoben. Neuer Termin ist der 10. bis 13. November 2020!

Die Messe wächst – trotz anhaltendem Handelskonflikt mit den USA, dem weltweit erstmals schrumpfenden Automobilmarkt und der hierzulande schwierigen Transformation hin zur E-Mobilität.

Aktuell liegen dem Grindtec-Veranstalter Afag 670 Anmeldungen vor, eine moderate Steigerung im Vergleich zu den 643 Unternehmen vor zwei Jahren. Umso deutlicher ist allerdings die belegte Fläche gewachsen: Auf 46.500 m² werden 2020 mehr Exponate gezeigt als je zuvor. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der beteiligten Nationen – Unternehmen aus über 30 Ländern werden in Augsburg ihre Innovationen präsentieren. Insgesamt beträgt der Anteil ausländischer Aussteller 44 %.

Ein Trend hält dabei an: Auch 2020 wird die Zahl der Unternehmen aus China, Korea Japan oder Indien weiter wachsen. Schon drei Monate vor Messebeginn hatten sich mehr asiatische Unternehmen angemeldet als 2018. Die von ihnen belegte Fläche wird um mindestens ein Viertel wachsen. Jeder dritte ausländische Aussteller kommt aus Asien, 2018 war es noch jeder vierte. Ein Zeichen das Mut macht, setzt somit die internationale Schleiftechnik, die sich ungebrochen stark für den deutschen Markt interessiert und weiterhin auf die Grindtec baut. Auch wenn der Wind etwas rauer wird, denn die Schleiftechnik ist eng mit der Automobil- und Maschinenbaubranche verwoben: Derzeit belasten Handelskonflikte sowie Sanktionen der Großnationen die globale Wirtschaft und in der Folge auch die Branche. Hinzu kommen politische Unsicherheiten und strukturelle Veränderungen in der Automobilindustrie.

Schleifscheiben und Maschinen gleichauf

So gingen im dritten Quartal 2019 die Auftragseingänge in Deutschland um etwa ein Viertel zurück. Der Außenhandel, der für ein Exportland wie Deutschland extrem wichtig ist, ist weniger stark betroffen. Gemessen am Produktionswert von Werkzeugmaschinen in Deutschland machen Schleif-, Hon-, Läpp- und Poliermaschinen mehr als 13 % aller spanenden und abtragenden Werkzeugmaschinen aus. Hinzu kommt der Umsatz durch die Produktion von Schleifkörpern und Schleifmitteln, der mit über einer Milliarde Euro in Deutschland genauso hoch ist wie der der entsprechenden Maschinen.

Ein guter Grund also für die Branche, der aktuellen Wirtschaftssituation mit Innovationen, richtungsweisenden Verfahren und fortschrittlichen Technologien zu begegnen. Hightech-Produkte rund um die Herstellung sowie Wiederaufbereitung von Zerspanwerkzeugen etwa eröffnen neue Perspektiven für das Werkzeugschleifen. Dabei hat die Branche Wettbewerbsverfahren wie die Additive Fertigung, elektrochemische Polierverfahren und Laserbearbeitung von Hartstoffen fest im Blick. Aktuelle Trends und natürlich auf der Messe zu sehen sind additiv gefertigte Schleifscheiben und strömungsoptimierte Kühlschmierstoffdüsen, Schleifscheiben mit integrierter Sensorik, hybride Schleifmaschinenkonzepte und Direktantriebe in den Achsen. (tm/mw)


Grindtec in Kürze

Termin: 18. – 21. März 2020

Öffnungszeiten: Täglich 9 – 18 Uhr,

am Samstag bis 9 – 17 Uhr

Ort: Messe Augsburg, Hallen 1 bis 9, Tagungscenter, Foyer Halle 1

Eintrittspreise: Erwachsene 25 Euro, Ermäßigt (Schüler / Studenten) 12 Euro

Parken: WWK-Arena (FC Augsburg), kostenloser Bus-Shuttle zum Messe-Eingang

Angebot: Werkzeugbearbeitungssysteme, Schleifmaschinen, Maschinenperipherie, Prozesstechnik, Management und Planung, Bildung, Forschung und Entwicklung, Dienstleistung und Service

Weitere Infos: www.grindtec.de

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