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Wie Composites heute funktionieren

Composites Europe vom 6. bis 8. November in Stuttgart
Wie Composites heute funktionieren

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Leichtbau ist ohne Verbundwerkstoffe nicht mehr zu denken. Die Branche verzeichnet große technologische Fortschritte in der Prozesskette und präsentiert sie vom 6. bis 8. November auf der Composites Europe in Stuttgart. 350 Aussteller aus 30 Nationen erwarten die Besucher.

Thema der Messe sind sämtliche Fertigungsprozesse faserverstärkter Kunststoffe von den Rohstoffen über die Verarbeitungsprozesse bis zu innovativen Bauteilen. Um die Fortschritte in Technologie und (automatisierter) Produktion deutlich werden zu lassen, rückt die Composites Europe in diesem Jahr mit dem neuen Format „Process live“ die Prozesse in den Fokus: Auf gemeinsamen Ausstellungsflächen führen Maschinen- und Anlagenbauer ihre Technologien live im Zusammenspiel vor, um die Teilprozesse so transparent werden zu lassen.

Zum Beispiel präsentieren Schneidspezialist Gunnar, Composites-Automatisierer Airborne und Greifsystemanbieter Schmalz die Wertschöpfungskette vom Rollenmaterial bis zum Lagenaufbau eines Faserverbund-Bauteils in einer kombinierten Produktionszelle – eine Gemeinschaftsaktion dreier Aussteller aus den Ländern Schweiz, Holland und Deutschland. „Die Zusammenarbeit unter den Verarbeitern wird immer enger“, sagt Olaf Freier, Event Director der Composites Europe bei Reed Exhibitions. „Diese Kooperationen innerhalb der Prozesskette forcieren das Wachstum der Composites-Industrie. Mit dem neuen Format Process live wollen wir das deutlich machen.“

Lightweight-Forum thematisiert hybriden Multimaterial-Leichtbau

Die Forschungsschwerpunkte der Industrie liegen neben der Prozesskette auch auf dem Einsatz von Glasfaser- und Carbonfaser-verstärkten Kunststoffen (GFK und CFK) in Multimaterialsystemen. Das „Lightweight Technologies Forum“ demonstriert in Stuttgart erneut, wie die Composites ihre Stärken in hybriden Strukturbauteilen ausspielen. Hier zeigen 16 Aussteller die heute verwendeten Materialien, Werkzeuge und Exponate – von Füllstoffen über Haftvermittler bis hin zu Pressen, um unterschiedliche Materialien zu laminieren. Das Ergebnis können auch hybride Halbzeuge sein.

In Vorträgen geben Experten einen Überblick über Neuheiten in der Fertigungs- und Fügetechnik, ebenso wie über Anwendungen und Leichtbau-Referenzen aus dem Automobilbau, der Luftfahrt und dem Bausektor. Unterstützt wird das Lightweight Technologies Forum vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Sonderflächen, Themen-Rundgänge und die Vorträge im „Composites Forum“ runden das Informationsangebot ab. Im Mittelpunkt des Forums stehen Fertigungstechnik, Recycling, Digitalisierung und Thermoplaste. Aussteller zeigen Anwendungsbeispiele aus den Bereichen Automobilbau, Luftfahrt, Bau, Maschinenbau, Windenergie und Schiffbau.

Themen-Rundgänge zu den Neuheiten

In geführten Themen-Rundgängen geht es unterdessen direkt zu den Ständen ausgesuchter Aussteller, die den Besuchern hier ihre Neuheiten zu den Themen Glasfaser, Thermoplaste, Automobilbau, Windenergie und dem Bausektor erklären.

Auf der Sonderfläche „Industry meets Science“ zeigt das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) der RWTH Aachen die neuen Entwicklungen bei Prozesstechnik, Auslegung, Qualitätssicherung und Reparatur von Composite-Bauteilen.

Wie sich der Markt für grüne Verbundwerkstoffe entwickelt, verdeutlichen die Aussteller des „Bio-Based Composites Pavilion“, der in Kooperation mit dem Nova Institut entsteht. Im Mittelpunkt stehen die Einsatzmöglichkeiten von Holz-Polymer-Verbundwerkstoffen (WPC), Naturfaser-Verbundwerkstoffen (NFC), bio-basierten Thermoplasten und Duroplasten für Verbundwerkstoffe sowie bio-basierten Kunststoffen.

Junge Unternehmen begeistern Messebesucher mit frischen Ideen: Gefördert vom BMWi präsentieren sich die Newcomer der Branche auf einem Gemeinschaftsstand. Das Spektrum reicht von Carbonfaser-Halbzeugen über Metallschäume bis zu Fertigungsanlagen für Multi-Material-Faserlaminate in 3D. Und auch die Automobil-Experten von morgen haben ihr eigenes Forum: Unter dem Titel „Formula Student“ zeigen Studenten und Auszubildende den Messebesuchern ihre selbstkonstruierten Rennwagen.

Auftakt: 4. International Composites Congress (ICC)

Zum vierten Mal bildet der International Composites Congress (ICC) den Auftakt zur Composites Europe, organisiert von der Wirtschaftsvereinigung Composites Germany. Bereits ab dem Messe-Vortag referieren und diskutieren internationale Experten die Frage „Wie werden Composites zur Schlüsselindustrie?“ Themen der von 5. bis 6. November veranstalteten Vortragsreihen sind Anwendungen, Materialien, Prozesstechnologien und Marktaussichten.

Organisiert wird die Composites Europe vom Messeveranstalter Reed Exhibitions in Kooperation mit dem europäischen Branchenverband EuCIA und der Wirtschaftsvereinigung Composites Germany, einem Zusammenschluss der Organisationen AVK, CCeV, CFK-Valley und der VDMA-Arbeitsgemeinschaft Hybride Leichtbau Technologien. (os)

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