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Fraunhofer LBF lädt zum zweiten Guss-Kongress InCeight Casting C8 ein

6.-8. März: Austausch rund um gegossene Bauteile
Wie Gieß-Technologie die Krise meistert

Innovationsfähig bleiben: Mit diesem Leitgedanken lädt der internationale Kongress „InCeight Casting C8“ vom 6. bis 8. März zum zweiten Mal nach Darmstadt zum fachübergreifenden Austausch rund um gegossene Bauteile. Das veranstaltende Fraunhofer LBF will damit die Vernetzung aller vorantreiben, die direkt oder indirekt mit Guss-Bauteilen zu tun haben: Der Kongress bietet fundierte Fachvorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen mit dem Ziel des Austauschs, um voneinander zu lernen und so zukunftsfähig zu bleiben.

Immer mehr Beteiligte am Guss-Entwicklungsprozess

„Steigende Automatisierung und Digitalisierung vergrößern den Kreis der am Produktentwicklungsprozess von Gussbauteilen Beteiligten. Sie beeinflussen die Qualitätssicherung von Fertigungsprozessen wie von Gussprodukten“, sagt Kongressleiter Dr. Christoph Bleicher, verantwortlich für den Forschungsbereich Betriebsfestigkeit am LBF. „Diese aktuellen Herausforderungen müssen von unterschiedlichen Disziplinen verstanden und unterstützt werden.“

Hintergrund ist, dass den Wettbewerbsvorteilen von gegossenen Bauteilen große Herausforderungen gegenüberstehen. Energiekrise, Materialengpässe und Personalmangel müssen bewältigt werden. Sie machen den mehrheitlich kleinen und mittelständigen Betrieben schwer zu schaffen – und erneut Effizienzsteigerungen notwendig.

Mittel gegen Energiekrise und Materialengpässe

Als Hebel dafür sieht man beim Fraunhofer LBF neben der Digitalisierung das interdisziplinäre Vernetzen der Fachleute, den Austausch über aktuelle Themen, neue Kontakte und Ideen für Innovations-Projekte zur Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit. All dies will der InCeight Casting C8 anstoßen und ermöglichen.

Wie wichtig das Gespräch in der Branche ist, verdeutlicht ihre Heterogenität: Die Teilevielfalt gegossener Bauteile reicht von kleinen Komponenten mit weniger als einem Gramm für die Medizin und Elektrotechnik sowie Automobilindustrie bis hin zu mehreren hundert Tonnen schweren Komponenten für den Maschinen- und Anlagenbau. Wie in vielen Branchen, fordert die Digitalisierung in Produktentwicklung und Produktion, neue Wege zu gehen. Es gilt eine steigende Menge an Messdaten verarbeiten und vor allem beurteilen zu können. Dies verlangt neue Denk- und Umsetzungsprozesse.

Gesamte Guss-Branche unterstützt

Das Fraunhofer LBF in Darmstadt hat diesen Kongress mit Ausstellung erstmals 2021 durchgeführt. Mit rundum großer Zustimmung: Der Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie BDG, die Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. DGZfP, die Det Norske Veritas Group DNV, der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. VDMA sowie die MAGMA Gießereitechnologie GmbH unterstützen den InCeight Casting C8.

Damit Fachleute ins Gespräch kommen

Ausgewählt wurden die Fachvorträge von einem wissenschaftlichen Programmausschuss zu den Themen „Konstruktion und Produktentwicklung“, „Gießereitechnik“, „Betriebsfestigkeit“ und „Zerstörungsfreie Prüfung“. Darin angesprochen werden beispielsweise Aufgaben und Bedürfnisse der Digitalisierung im Gießprozess, Festigkeitssteigerungen durch den Einsatz neuer Werkstoffe oder neueste Entwicklungen in der Qualitätssicherung.

Zentrales Ziel des Kongresses sei es, so teilt das Fraunhofer LBF mit, Netzwerke zu schaffen, die Einblicke und Verständnis über die eigene Disziplin hinaus ermöglichen. (os)

www.inceight-casting.de

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