AWK 2017: Integrative Simulation

Bauteileigenschaften gezielt vorhersagen

Die integrative Material- und Prozesssimulation als Bindeglied zwischen den Größenskalen des Werkstoffes und den Unternehmensbereichen. Bild: WZL/IPT
Anzeige
Die Performance von Produkten vorherzusagen, bevor es deren Fertigungskette und Werkstoffe in der Realität gibt – das ist die Vision der Integrativen Material- und Prozesssimulation. Die Veränderungen, die ein Werkstoff zwischen seiner Schmelze und der Fertigbearbeitung erfährt, beeinflussen dessen Eigenschaften und reichen von der Atom- bis zur Bauteilskala. Wie können die Vorgänge im Werkstoff skalenübergreifend modelliert werden? Wie beeinflussen Bearbeitungsschritte den Werkstoff? Wie müssen IT-Systeme aufgebaut sein, damit Entwickler in der Simulationskette arbeiten können? Das sind Fragen, die dieser Vortrag beleuchten will.

Ob ein Bauteil seine Funktion erfüllen kann, hängt von vielen Faktoren ab. Neben dem Design und dem verwendeten Werkstoff hat auch die Fertigungskette einen Einfluss auf die gewünschte Performance des Bauteils. Nämlich genau dann, wenn sich die Werkstoffeigenschaften während der Bearbeitung unzulässig verändern – etwa durch zu hohe örtliche Belastungen, die durch geeignete Prozessauslegungen womöglich verhindert werden können.
Die Beanspruchungen, die ein Werkstoff während der Fertigung erfährt, hängen vom Fertigungsverfahren und von der Prozessführung ab. Um Einfahrversuche zu minimieren, strebt die integrierte Material- und Prozesssimulation die Vorhersage der komplexen Wechselwirkungen an. Gelänge es, die Einflüsse der Werkstoff- und Fertigungsentwicklung entlang der Technologiekette vorherzusagen, so würden enorme Potenziale erschlossen. Prozessinnovationen könnten schneller eingeführt und auf den Anwendungsfall zugeschnittene Werkstoffe noch vor deren Erprobung definiert werden. Dies zöge enorme Rationalisierungsmöglichkeiten in der Entwicklung von Werkzeugen, Prüfverfahren und Produkten nach sich. Eine erfolgreiche Umsetzung der integrativen Material- und Prozesssimulation verlangt aber die Verkettung unterschiedlicher Unternehmensbereiche.
Anzeige

Industrieanzeiger

Titelbild Industrieanzeiger 16
Ausgabe
16.2019
LESEN
ABO

E.ON: Energie für Unternehmen

E.ON für Unternehmen

Energielösungen für Unternehmen

Video aktuell

Greiferintegration leicht gemacht: Die Zimmer Group zeigt, wie es geht.

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Tipps der Redaktion

Unsere Technik-Empfehlungen für Sie

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Aktuelle Whitepaper aus der Industrie

Unsere Partner

Starke Zeitschrift – starke Partner

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de