Digitalisierung im Mittelstand Einsatz zahlt sich aus
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Digitalisierung im Mittelstand

Einsatz zahlt sich aus

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Die Digitalisierung betrifft Betriebe aller Branchen und jeder Größe. Immer mehr Unternehmer nutzen die Chancen, die sich dadurch bieten, und investieren in ihre Firmen, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln oder bestehende neu auszurichten – auch mit finanzieller Förderung aus zahlreichen regionalen, nationalen und EU-Programmen.

Christian Zöhrlaut,
Director Product Marketing Management Central Europe bei Sage

Mittelständler kommen mit ihrer digitalen Transformation gut voran: Dem „Digitalisierungsindex 2018“ zufolge hat bereits fast jeder zweite Unternehmer die digitale Transformation seines Betriebs als strategisches Ziel definiert. Im Rahmen der Studie wurden rund 2.500 kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus 13 Branchen befragt.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich Mittelständler längst nicht mehr damit begnügen, mit Hilfe digitaler Prozesse etablierte Abläufe effizienter zu gestalten oder Geld zu sparen. Sie nutzen zunehmend die Vorteile von Cloud-Plattformen und ermöglichen ihren Mitarbeitern somit zu jeder Zeit und überall Zugang zu Geschäftsdaten und fördern damit auch die kollaborative Arbeit in virtuellen Teams. Vor allem wollen sich Mittelständler mit innovativen digitalen Geschäftsmodellen neu erfinden und ihren Kunden smarte Produkte und Services anbieten. Dazu prüfen sie, welchen Nutzen Zukunftstechnologien wie Internet of Things (IoT), Augmented Reality, Künstliche Intelligenz (KI) oder Blockchain für sie haben. Immer mehr Verantwortliche berücksichtigen zudem Investitionen in die digitale Transformation ihres Unternehmens als eigenen Posten bei der jährlichen Budgetplanung.

Förderung von Trendtechnologien

Um mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung finanziell zu entlasten, haben Bund und Länder eine Reihe von Förderprogrammen initiiert. „ERP Mezzanine für Innovation“ der KfW-Bankengruppe ist ein Beispiel dafür. Das Förderprogramm dient der langfristigen, zinsgünstigen Finanzierung marktnaher Forschung und der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Prozesse oder Dienstleistungen sowie ihrer wesentlichen Weiterentwicklung in Deutschland.

Außer Finanzierungsprogrammen können Mittelständler auch spezielle Beratungsdienste in Anspruch nehmen. Hierfür hat das Bundeswirtschaftsministerium die Förderinitiative Mittelstand 4.0 gestartet. Für alle Themen rund um die Digitalisierung, Vernetzung und Anwendung von Industrie 4.0-Maßnahmen sind die Mittelstand 4.0-Agenturen und Mittelstand 4.0 Kompetenzzentren, die es in ganz Deutschland gibt, die richtigen Anlaufstellen.

Ein weiteres nationales Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums ist „go-digital“. Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe bis 100 Mitarbeiter durch externe Beratung in den Bereichen Internet-Marketing, digitalisierte Geschäftsprozesse und IT-Sicherheit. Die Höhe des Zuschusses beträgt 550 Euro pro Beratertag. Unternehmen können bis zu 20 Beratertage in Anspruch nehmen. Die Förderung eines Projekts ist auf sechs Monate befristet.

EU-weite Programme

Wer auf der Suche nach finanzieller Unterstützung für digitale Transformationsprojekte in seinem Unternehmen ist, wird auch bei der EU fündig. Zu den bekanntesten EU-Förderprogrammen zählt „Horizont 2020“. Es hat zum Ziel, eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft zu fördern und beim Aufbau einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft zu helfen.

Ein weiteres EU-Programm zur Mittelstandförderung ist COSME. Es zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit in Europa zu stärken und gleichzeitig KMUs den Zugang zu Finanzmitteln zu erleichtern. Während seiner insgesamt sechsjährigen Laufzeit unterstützt es bis zu 330.000 Unternehmen bei der Kreditaufnahme.

„Eurostars“ ist ebenfalls ein EU-weites Förderprogramm, bei dem die Forschungsinitiative EUREKA mit der Europäischen Kommission kooperiert. Es konzentriert sich darauf, kleine und mittlere Unternehmen zu motivieren, in den Bereichen Forschung und Entwicklung europaweit besser zusammenzuarbeiten. Unterstützt wird die Entwicklung von innovativen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen.

Die Menschen mitnehmen

Allerdings ist die Digitalisierung nicht nur eine Frage der Technologie. Auch Mitarbeiter müssen in der Lage sein, mit neuen digitalen Tools umzugehen und brauchen eine positive Haltung gegenüber dem digitalen Wandel. Nach Ergebnissen des „Digitalisierungsindex 2018“ fördern 43 Prozent der befragten Unternehmen die Expertise ihrer Mitarbeiter. Dazu bieten 36 Prozent interne Schulungen an, während 23 Prozent auf externe Bildungsmaßnahmen setzen.

Wer in die Weiterbildung seiner Belegschaft investiert, kann auch hierfür finanzielle Unterstützung beantragen. Der „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit“ der KfW Bankengruppe beispielsweise fördert nicht nur die Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben, sondern kann auch für die Finanzierung von Schulungen, für Konzeptentwicklungen oder Kooperationsmodelle entlang der digitalen Wertschöpfungskette genutzt werden. Frisch gestartet ist im November 2018 zudem das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum „Kommunikation“, das Unternehmen dabei hilft, ihre Unternehmenskultur nach innen und außen dem digitalen Zeitalter anzupassen.

Investitionen in die Zukunft

Investitionen in die digitale Transformation eines Unternehmens sind immer auch Investitionen in eine erfolgreiche Zukunft mit neuen digitalen Geschäftsideen, die neue Kundenzielgruppen erreichen und am Ende zu mehr Umsatz führen. Durch das Angebot und die Unterstützung mit zahlreichen Fördermöglichkeiten haben KMUs beste Chancen, beim wettbewerbsentscheidenden Thema Digitalisierung zu den Vorreitern zu zählen.


Einen Überblick über Fördermöglichkeiten speziell für kleine und mittelständische Unternehmen hat Sage in einem E-Book zusammengefasst: „Rat&Tat: Förderprogramme für Digitalisierungsvorhaben im Mittelstand.“

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