Digital Factory

Lösungen für die Digitalisierung

Digital_Factory:_Internationale_Leitmesse_für_integrierte_Prozesse_und_IT-Lösungen._T.CON,_Halle_7,_Stand_F12_
In den Hallen der Leitmesse Digital Factory zeigen mehr als 600 Aussteller Lösungen, die Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen.
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In den Messehallen 5 bis 8 der Hannover Messe 2019 zeigen knapp 600 Aussteller Lösungen für die Digitalisierung der Produktion: Künstliche Intelligenz, Blockchain und IT-Security.

Braucht man in Zeiten der Digitalisierung überhaupt noch Messen? Diese Frage beantwortete Arno Reich, Global Director der Leitmessen Digital Factory und IAMD der Hannover Messe, bei der Vor-Pressekonferenz der Leistungsschau mit einem klaren Ja. „Mehr denn je“, ist er überzeugt.

Und die Leitmesse für integrierte Prozesse und IT-Lösungen untermalt das mit deutlichen Zahlen. 2017 präsentierten insgesamt 2627 Aussteller rund 220.000 Besuchern auf der Hannoveraner Leistungsschau ihre Neuheiten. Diese Zahl erhofft sich der Bereichsleiter auch für die diesjährige Veranstaltung der Deutschen Messe. Die Digital Factory erzielte dabei über die letzten Jahre mit das größte Wachstum: 2016 stellten knapp 250 Aussteller in drei Hallen der Leitmesse aus, 2017 waren es bereits 100 Aussteller mehr, 2018 zählte der Veranstalter rund 500 Aussteller und in diesem Jahr sind knapp 600 internationale Aussteller angemeldet, die sich auf die Hallen 5 bis 8 verteilen werden.

Digital Factory in Hannover fokussiert KI und maschinelles Lernen

Im Mittelpunkt der Leitmesse stehen Themen, die klar mit dem Leitmotto der Hannover Messe 2019 – Industrial Intelligence – verknüpft sind, nämlich: Maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit.

„Die Unternehmen im Bereich Digital Factory machen den digitalen Wandel innerhalb der Industrie möglich. Machbar wird er dann im Zusammenspiel von Automation und Industrial IT. Die große Dynamik dieses Wandels zeigen unter anderem die immer neuen Allianzen zwischen klassischen IT-Anbietern und Industriekonzernen“, erklärte Reich. Kein fertigendes Unternehmen verzichte heute mehr darauf, sich mit Mustererkennung, neuronalen Netzen, maschinellem Lernen, Deep Learning oder wissensbasierter Verarbeitung zu befassen. Daher zeigen Unternehmen im Bereich Digital Factory Lösungen, die aus den enormen Datenmengen der digitalisierten Produktion selbstständig lernen, sich selbst optimieren, Maschinenausfälle voraussagen und Industrie-4.0-Prozesse erheblich beschleunigen.

Plattformen und Blockchain unterstützen auf dem Weg zur Digitalisierung

Ebenfalls von großer Bedeutung ist das Thema Plattformökonomie. Dabei geht es laut Reich nicht nur um die Frage, welche IoT-Lösung Mensch, Maschine und Prozesse am besten vernetzt und damit das ideale Betriebssystem der Industrie 4.0 darstellt. Digitale Plattformen können ebenfalls dazu beitragen, Transaktionskosten zu reduzieren und Netzwerkeffekte zu ermöglichen.

Zwei weitere Themen rücken ebenfalls stärker in den Fokus. Das ist zum einen Data Analytics: Dabei geht es um Software, die mittels intelligenter Datenanalyse der Industrie hilft, den Energie- und Ressourcenverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig Flexibilität, Agilität und Qualität von Produktionsabläufen zu verbessern. Zum anderen bekommt das Thema Blockchain eine eigene Präsenz auf der Messe. Mit Blockchain ließen sich Verträge verifizieren, Lieferketten überwachen oder im Internet der Dinge vernetzte Anlagen vor Cyberangriffen und Ausfällen schützen. Blockchain wird in Halle 6 im direkten Umfeld des Bereichs Industrial Security auch mit einem Forum positioniert sein.

Neben Lösungen für die Digitalisierung: Engineering-Software und 5 G

Weitere Themen in den Hallen 5 und 6 neben Blockchain und IT-Sicherheit sind Engineering Software (CAx, PLM), Cloud-Lösungen, Plattformen und Services, Virtual Reality und Additive Manufacturing. In Halle 7 findet sich Business Software mit MES, ERP, CRM oder DMS, außerdem SCM-Solutions, IT-Solutions und Consulting sowie Embedded Systems. Halle 8 bildet den Übergang zum Bereich Automation mit dem Forum Industrie 4.0, den Initiativen und politischen Plattformen rund um Industrie 4.0 sowie dem Bereich SmartFactory/Intelligent Manufacturing.

Außerdem findet 2019 zum ersten Mal der Industrial Pioneers Summit statt. Der Kongress beschäftigt sich am zweiten Messetag mit der Frage: Was kommt nach Industrie 4.0? Vordenker und Innovationstreiber aus Industrie, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Gesellschaft, kommen hier zusammen, um ihre Erkenntnisse, Meinungen und Theorien auszutauschen. Dabei geht es in erster Linie um zukunftsorientierte Entwicklungen und Szenarien. Weiteres zum Rahmenprogramm finden Sie links im Kasten. (nu)


Rahmenprogramm

  • CAE-Forum: Trends der Fabrik der Zukunft; vom 1. bis 5. April in Halle 6, Stand L46
  • Forum Industrie 4.0; vom 1. bis 5. April in Halle 8, Stand D17
  • Industrial Security Forum; vom 1. bis 5. April in Halle 6, Stand F03
  • Additive Manufacturing Symposium; am 2. April von 09:30 bis 17:00 Uhr im Pavillon P36 der Technology Academy
  • Industrial Pioneers Summit; am 2. April von 11:30 bis 19:00 Uhr im Convention Center, Saal 2
  • Internationale MES-Tagung: MES in times of data integration; am 4. April von 10:15 bis 17:00 Uhr im Convention Center, Saal 3a
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