Heizungsmatten für Großhallen Unsichtbar im Raumkonzept

Heizungsmatten für Großhallen

Unsichtbar im Raumkonzept

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Industriebau | Der Hallenheizungsspezialist Kreilac hat gemeinsam mit dem Schweißgitterhersteller Betafence eine Heizungsmatte entwickelt, die direkt in den Betonboden integriert werden kann. Unternehmen sparen dadurch Kosten und können ihre Hallen zudem frei gestalten.
Flächenheiz- und Kühlsysteme bieten Betreibern von Industriehallen viele Vorteile: Die Hallenwände bleiben frei, die Systeme funktionieren ohne Wärmepolster unter der Hallendecke – somit kommt es nicht zu Staubverschwelungen oder punktuellen Überhitzungen – und sie können, auch mit erneuerbaren Energien, in energetischen Niedertemperaturen betrieben werden. Zudem ist eine Kühlung über die Bodenplatte möglich.
Heiz-Verteilerschränke sind direkt im Boden integriert
Das auf Industriehallenheizungen spezialisierte Unternehmen Kreilac folgt diesem Trend seit seiner Gründung im Jahr 2007 – und treibt ihn sogar voran. Das eigens entwickelte Heizungssystem Quattro ermöglicht mithilfe von vier Ringleitungen eine Untergliederung der Heizkreise im Betonboden. So sind laut Herstellerinformationen weniger Verteiler erforderlich. Zudem hat der Hersteller aus Mönchengladbach die Verteiler als befahrbare Einbauten direkt im Boden integriert. Dadurch konnte der Anbieter laut eigenen Angaben die Investitionskosten im Vergleich zu einer herkömmlichen Verteilung um etwa ein Fünftel reduzieren: Die Flächenheizung für eine 3000 m² große Halle lässt sich damit zu einem Preis von weniger als zehn Euro pro Quadratmeter realisieren, so Kreilac.
Auch bei den Bodenaufbauten geht das Hallenheizungsunternehmen neue Wege. Bei einer herkömmlichen flachen Stahlmatte, wie sie meist für Hallenheizungen verwendet werden, ist das Heizungsrohr nicht rundum von Beton eingebettet und die Kraftlinien enden an der Rohroberkante. Aus statischen Gründen muss deswegen entweder die Matte aufgeständert oder der Betonaufbau um die Rohrstärke erhöht werden.
Angehobene Stahlmatte lenkt Kraftverteilung um Heizungsrohr herum
Um diesen Nachteil abzustellen, hat das Unternehmen mit Unterstützung des Gittermattenherstellers Betafence eine spezielle, angehobene Stahlmatte entwickelt. Jeder zweite Längsdraht ist an den Schweißpunkten so ausgeformt, dass ein etwa 5 mm hoher Abstandshalter entsteht. Insgesamt verfügen die Stahlmatten pro Quadratmeter über 14 integrierte Abstandshalter. Durch die Verlegung auf der angehobenen Spezialmatte werden die Heizungsrohre rundum von Beton eingebettet. Die Kraftlinien enden dabei nicht an der Rohroberkante, sondern verlaufen um das Heizrohr herum. Dadurch muss der Bodenaufbau nicht um die Rohrstärke erhöht werden – das heißt, bei 20 mm Rohrstärke spart die Spezialmatte genau 20 mm Betonhöhe. Bei einer Hallengröße von insgesamt 3000 m² ergibt das also eine Einsparung von rund 60 m³ Beton.
Von der Zusammenarbeit profitieren beide Unternehmen: „Für uns ist es wichtig, einen Partner zu haben, der uns unterstützt und unsere Ideen präzise umsetzen kann,“ sagt Günter Kreitz, Geschäftsführer Entwicklung und Vertrieb bei Kreilac. „Die Zusammenarbeit mit Kreilac ist ein typisches Beispiel für unser Geschäft im Bereich kundenspezifische Schweißgitter,“ stimmt Christian Heimes, Mitglied im Vertriebsteam bei Betafence, zu. (nu)
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