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Mit zwölf Rädern hinein in die Röhre

Meerwasser-Manipulator inspiziert Rohre unter Wasser
Mit zwölf Rädern hinein in die Röhre

Der Meerwasser-Manipulator A650sd kann bis zu 200 m tief in Rohrleitungen einfahren, die unter Wasser stehen Bild: Ibass
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Ibass stellt zum ersten Mal auf der Tube in Düsseldorf aus. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Manipulatoren für die Innenbearbeitung von Rohren. Zu den Aufgabenbereichen zählen das Prüfen, Schleifen, Schweißen, Bergen und Absaugen.

Die neuen Manipulatoren für Rohre mit 40 bis 1000 mm Durchmesser eignen sich für die Inspektion, Wartung, Revision oder Sanierung von Rohrleitungen. Das Unternehmen spricht Betreiber von Kraftwerken und Raffinerien ebenso an wie Rohrhersteller und Monteure von Rohrleitungssystemen: „In der Montage sorgen wir zum Beispiel für fehlerfreie Schweißnähte“, erklärt Ibass-Chef Michael Strasser. „Während der Hersteller die Rohre verlegt und verschweißt, beschleifen wir sie in der Montagereihenfolge von innen. So kann der Anwender sicher sein, dass die Schweißnähte fehlerfrei sind.“ Für die Manipulatoren stehen daher neben Hochleistungskameras auch zahlreiche Arbeitsmodule zum Schweißen, Schleifen, Bergen, Absaugen und Prüfen zur Verfügung. Geprüft wird mit Ultraschall, Wirbelstrom- oder Farbeindringverfahren. Strasser: „Wir konstruieren für jedes Rohr und jede Anwendung eine passende Lösung.“

Ein Highlight bei Ibass ist der neue Meerwasser-Manipulator A650sd, der Rohre mit Innendurchmessern von 550 bis 780 mm unter Wasser befahren und inspizieren kann. Sein Scherenantrieb arbeitet mit insgesamt zwölf Rädern und einer variablen Anpresskraft, die selbst in beschichteten Rohren festen Halt geben. Bis zu 200 m tief kann das Gerät, das vorne und hinten beleuchtet ist, in die Rohre einfahren. Vorne befindet sich eine Kamera mit Schwenk-Neige-Kopf, die mit einem zehnfach-Zoom ausgestattet ist. Am Heck ist eine Ein-Kopf-Kamera angebracht. Der Manipulator ist wasserdicht bis 10 m Wassersäule (1 bar).
Eine weitere Neuheit ist der Manipulator J900s, der sich in Rohren mit Innendurchmessern von 750 bis 1000 mm sicher bewegt. Er überwindet Reduzierungen des Querschnitts problemlos und kann bei den genannten Durchmessern auch im Konus stehen. Der Manipulator kann mit einem Farbeindring-Modul (PT-Modul) oder anderen Arbeitsmodulen ausgerüstet werden. Bei der Farbeindring-Prüfung wird die innere Oberfläche von Rohren mit einem speziellen Verfahren auf Risse überprüft. Die Prüfflüssigkeiten werden anschließend mit einem Absaugmodul rückstandsfrei wieder beseitigt. Das PT-Modul lässt sich außerhalb des Rohrsystems vom Bedienpult aus drehen und axial um bis zu 143 mm verstellen. So muss der Anwender den Fahrwagen während der Prüfung nicht bewegen. Dadurch wird verhindert, dass die Räder in die Prüffläche geraten. ub
Ibass, Augsburg, Tel. (0821) 3497152, Halle 6, Stand G48
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