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Breiter Raum für konkrete Problemlösungen

Automatisierungsmesse wächst auf rund 800 Aussteller
Breiter Raum für konkrete Problemlösungen

Mensch und Roboter beim Shakehands: Das Institut für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt beschreitet den Weg zu Service-Robotern für Menschen (Bild: Messe München)
Die Fachmesse Automatica in München vereint alle Segmente der Robotik- und Automationsbranche unter einem Dach. In fünf Hallen präsentieren rund 800 Aussteller das gesamte Spektrum dieses Bereichs und bilden die komplette Wertschöpfungskette ab.

Mitten im Herzen des größten europäischen Marktes für Robotik und Automation findet vom 16. bis 19. Mai die Fachmesse Automatica statt. Auf dem Gelände der Neuen Messe München versammelt die Internationale Fachmesse für Automation mit Fokus auf den Schlüsseltechnologien Montage- und Handhabungstechnik, Robotik und Industrielle Bildverarbeitung rund 800 Aussteller aus 37 Ländern.

Der Wachstumstrend der Messe ist deutlich: Bei der Erstauflage 2004 waren 539 Aussteller aus 22 Ländern vertreten. Mehr als 30 000 m² an Netto-Ausstellungsfläche sind gebucht, was ein Plus von über einem Drittel bedeutet. Erwartet werden rund 20 000 Besucher, 2004 wurden exakt 17 022 gezählt.
„Mit der Automatica haben wir endlich die Plattform für die Automatisierungsbranche geschaffen, die wir uns schon immer gewünscht haben“, ist Dr. Michael Wenzel, Geschäftsführer von Reis Robotics in Obernburg, überzeugt. „Speziell die Qualität der Fachbesucher ist auf sehr hohem Niveau. Hier hat sich die Fokussierung der Messe schon bei der Premiere bewährt: Qualität vor Quantität. München besticht durch ein klares Konzept, der Standort tut ein Übriges, und das Feedback der Fachbesucher bestätigt dies.“
Unter dem Motto „Innovation and Solutions“ finden die Interessenten neben den jüngsten Trends und Innovationen konkrete Lösungsmöglichkeiten, die ihre Produktionsprozesse weiter optimieren. Die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende Schau bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Automatisierung ab – von der Komponente bis zum System, von praktischen Anwendungen bis hin zu Dienstleistungen.
Die genannten Schlüsseltechnologien bilden die Kernbereiche der Veranstaltung. Die dazugehörigen Bereiche untergliedern sich in die Angebots-Themen Positioniersysteme, Sensorik, Antriebs-, Steuerungs-, Sicherheits- und Versorgungstechnik, Software, Dienstleistungen sowie Wissenschaft und Forschung. Die Automatica 2006 präsentiert sich in fünf Hallen, die thematisch nach den Kernbereichen gegliedert sind:
  • Den gemessen an der Ausstellerzahl größten Bereich bildet die Montage- und Handhabungstechnik in den Hallen A1 und A2. Während in Halle A1 der Schwerpunkt auf Systemen liegt, finden sich in A2 Komponenten, Profile, Positioniersysteme, Materialfluss, Zuführtechnik, Hebegeräte und ähnliche Themen aus dem Bereich der Montage- und Handhabungstechnik.
  • In den Hallen B2 und B3 stellen Unternehmen aus der Robotik aus. Auch die Antriebstechnik ist hier untergebracht. In Halle B3 vertreten ist auch der Bereich Forschung und Wissenschaft mit namhaften Ausstellern wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Köln, und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), Stuttgart.
  • Die Industrielle Bildverarbeitung bildet den Schwerpunkt der Halle B1. Ein Teil der Halle ist den Bereichen Sensorik, Steuerungstechnik, Energieversorgung, Sicherheitstechnik und Software gewidmet.
Zum Angebot der Messe gehört ein breites Rahmenprogramm, bestehend aus Kongressen, Sonderschauen und Podiumsdiskussionen:
Robotikkongress
Erstmals findet der weltweit bedeutendste Robotikkongress „International Symposium on Robotics (ISR 2006)“ zusammen mit dem deutschen Robotikkongress „Robotik 2006“ zeitgleich zur Automatica im Internationalen Congress Center München (ICM) statt. Vom 15. bis 17. Mai werden sich die rund 500 Teilnehmer über die jüngsten Entwicklungen, Markttrends und Einsatzmöglichkeiten von Robotern informieren und austauschen.
Sonderschau Industrielle Bildverarbeitung
Die Sonderschau in Halle B1 präsentiert Bildverarbeitungs-Anwendungen aus unterschiedlichen Branchen: Forensik, Life Sciences, Biometrie und Sicherheitstechnik. Zahlreiche interaktive Exponate zeigen, wie das Leben einfacher und sicherer wird, Prozesse optimiert und Innovationen Wirklichkeit werden.
Sonderschau Service- Robotik
In Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), Stuttgart, findet in Halle B3 eine Sonderschau zum Thema Service-Robotik statt. Präsentiert werden unter anderem Service-Roboter zur Assistenz bei Transport, Handhabung und Bewachung.
Sonderschau Mechatronische Spielwiese
Auf der „Mechatronischen Spielweise“ in Halle B3 präsentieren sich Anwender und Netzwerke zur Mechatronik, die vernetztes Denken und koordiniertes Handeln fördern wollen, um mechatronisch interessierte Maschinen- und Anlagenbauer, Komponentenhersteller und Anwender zusammenzubringen. re
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