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Perfekt geeignet für die Laparoskopie

Polymere
Perfekt geeignet für die Laparoskopie

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Es ist fester als Polycarbonat, transparenter als Polyetherimid und ermöglicht mehrlumige Mikroschlauchkonfigurationen, die mit Edelstahl nicht realisierbar wären. Bild: Solvay
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Apollo Medical Extrusion bietet ein- und mehrlumige medizinische Mikroschläuche an, die aus Veradel HC A-301 NT Polyethersulfon (PESU) extrudiert werden, einem medizintechnischen Hochleistungskunststoff von Solvay.

Apollo fertigt ein breites Sortiment an Mikroschläuchen für Katheter, Endoskopie und laparoskopische Instrumente. Die Aufnahme von Veradel HC A-301 PESU in das Portfolio des Herstellers erweitert den Konstruktionsspielraum für steife sowie transparente und sterilisierbare Mikroschlauchanwendungen.

„Normalerweise präsentieren wir die Polymere als Lösungen, doch Veradel PESU stellen wir unseren Kunden als Material zur Ideenfindung vor“, sagt Jonathan Jurgaitis, Senior Process Engineer bei Apollo Medical Extrusion. „Es ist fester als Polycarbonat, transparenter als Polyetherimid und ermöglicht mehrlumige Mikroschlauchkonfigurationen, die mit Edelstahl nicht realisierbar wären.“

Ein Apollo-Kunde, so Jurgaitis weiter, habe Edelstahlrohre geschnitten und dann wieder verschweißt, um Teile zu fertigen, die er nun in einem Schritt extrudieren kann, was den Zeit- und Kostenaufwand der Produktion signifikant reduziert. „PESU ist zwar nicht als Ersatz für Edelstahl in tragenden Teilen gedacht, eröffnet jedoch flexiblere Konstruktionsmöglichkeiten für Anwendungen, bei denen Edelstahl technisch überdimensioniert wäre“, sagt Jeff Hrivnak, Business Manager für Healthcare bei der globalen Geschäftseinheit Specialty Polymers von Solvay. „Dank seiner guten Fließfähigkeit eignet sich das Material perfekt für dünnwandige Mikroschläuche mit komplexer Geometrie, und es bietet die höchste Steifigkeit aller Sulfonpolymere von Solvay.“

Das medizintechnische PESU wurde nach den Bioverträglichkeitsstandards der ISO 10993 auf Zytotoxizität, Irritationen und akute systemische Toxizität getestet. Die Fertigteile sind dampfsterilisierbar und auch mit chemischen Sterilisaten verträglich. Um die Markteinführung neuer Kundenprodukte zu beschleunigen, bietet der Hersteller neben Unterstützung in Zulassungsfragen auch eine detaillierte Master Access File (MAF) nach den Vorschriften der US-Arznei- und -Lebensmittelbehörde (FDA).

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