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Bestellungen klettern auf neues Jahreshoch

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Bestellungen klettern auf neues Jahreshoch

Mehr 68 Mrd. Euro konnte die deutsche Elektroindustrie in diesem Jahr bereits umsetzen – 2,9 % mehr als 2013. Bild: Festo
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Die Auftragseingänge für die deutsche Elektroindustrie haben im Mai deutlich zugelegt. Laut dem Branchenverband ZVEI stiegen sie um kräftige 12,1 % gegenüber ihrem Vorjahreswert.

„Dies war der bislang höchste Bestellzuwachs im laufenden Jahr“, sagt ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. „Vor allem die Nachfrage aus dem Inland nahm jetzt erstmals sehr stark zu und zwar um 19,5 Prozent gegenüber Vorjahr.“ Die Auslandsbestellungen wuchsen um 6,2 %. Kunden aus der Eurozone orderten im Mai 0,8 % mehr als vor einem Jahr, Abnehmer aus Drittländern erhöhten ihre Bestellungen um 9,2 %.

Kumuliert von Januar bis Mai 2014 nahmen die Auftragseingänge um 3,4 % gegenüber Vorjahr zu. Hier stiegen die Inlandsbestellungen um 2,4 % und die Auslandsbestellungen um 4,5 %. Aus dem Euroraum gingen 2,2 % und aus Drittländern 5,9 % mehr Aufträge ein als vor einem Jahr.
Die um Preiseffekte bereinigte Produktion der deutschen Elektrounternehmen ist im Mai 2014 um 3,5 % gegenüber Vorjahr gestiegen. „Es war der zweithöchste Zuwachs in diesem Jahr“, so Gontermann. Von Januar bis Mai dieses Jahres konnte die Branche ihren Output um 2 % steigern. Für das gesamte Jahr 2014 erwartet der ZVEI ebenfalls ein reales Produktionsplus in Höhe von 2 %. Der Umsatz der Elektrounternehmen hat seinen Vorjahreswert im Mai mit 13,7 Mrd. Euro um 4 % übertroffen. Inlands- und Auslandserlöse stiegen um 3,9 % (auf 6,9 Mrd. Euro) und 4 % (auf 6,8 Mrd. Euro). Mit Kunden aus der Eurozone wurden mit 2,5 Mrd. Euro 2,6 % mehr als vor einem Jahr erlöst. In Drittländern wuchs der Umsatz um 5 % auf 4,3 Mrd. Euro.
Von Januar bis Mai 2014 beliefen sich die Erlöse der deutschen Elektroindustrie auf 68,6 Mrd. Euro – ein Plus von 2,9 % gegenüber Vorjahr. Im Geschäft mit inländischen Kunden wurden 34,5 Mrd. Euro (+1,7 %) und mit ausländischen Kunden 34,1 Mrd. Euro (+4 %) umgesetzt. Im Euroraum lagen die Erlöse mit 12,6 Mrd. Euro 3 % höher als vor einem Jahr. In Drittländern wurden hier 21,5 Mrd. Euro und damit 4,8 % mehr erlöst.
Nicht zuletzt aufgrund der geopolitischen Spannungen hat sich das Geschäftsklima in der heimischen Elektrobranche im Juni nochmals leicht abgeschwächt, nachdem es bereits im Vormonat nachgegeben hatte. Vor allem eine etwas ungünstigere Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage hat zum Rückgang im Juni geführt. Insgesamt befindet sich das Geschäftsklima aber weiterhin auf hohem Niveau. (bö) •
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