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Deutsche wollen bei Digitalisierung Weltspitze sein

Cisco-Studie
Deutsche wollen bei Digitalisierung Weltspitze sein

Laut einer Studie ist 75 % der Befragten eine internationale Spitzenposition bei Digitalisierung wichtig. Bild: vegefox.com/stock.adobe.com
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Bei einer repräsentativen Umfrage unter mehr als 5000 Bundesbürgern sieht nur 1 % Deutschland bei der Digitalisierung in einer Spitzenposition. 4 % ordnen das Land im oberen Drittel ein und 22 % im stabilen Mittelfeld. Insgesamt 69 % glauben, dass Deutschland international im unteren Drittel oder gar in der Schlussgruppe liegt. Im August 2018 waren dies nur 63 %. Das sind Ergebnisse einer Studie von Civey im Auftrag von Cisco. Damit fällt Deutschland bei der digitalen Wettbewerbsfähigkeit in der Wahrnehmung der hier lebenden Menschen weiter zurück.

Dabei ist es 75 % der Bundesbürger wichtig, dass Deutschland bei der Digitalisierung weltweit eine Spitzenposition einnimmt. Das sieht auch Cisco Deutschland-Chef Uwe Peter so: „Unser Anspruch bei der Digitalisierung muss lauten, Weltklasse zu sein.“

Klare Vorstellungen, wie das Ziel erreicht werden soll

Die Bundesbürger haben recht genaue Vorstellungen davon, wie das funktionieren soll. Drei Bereiche stehen dabei im Fokus: Fortschritte in den Bereichen Bildung, Ausbildung und Fachkräfte (45 %), Forschung und Entwicklung (40 %) sowie Förderung neuer Technologien (39 %). Die Themen Bürokratieabbau (32 %), Infrastruktur und Digitalisierung der Wirtschaft (je 30 %) liegen noch vor dem aktuell diskutierten Klimaschutz (21%). Besonders interessant: In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen liegt die Digitalisierung der Wirtschaft mit 42 % klar vorne.

„Beim WEF muss klar werden: Deutschland will bei der Digitalisierung wieder ganz vorn mitspielen“, sagt Peter. „Die Umfrage zeigt deutlich, dass wir schnell handeln müssen und wo wir ansetzen sollten.“ Dabei sind fehlende Fachkräfte das größte Problem. Laut einer anderen Cisco-Studie haben 93 % der Unternehmen einen so starken Fachkräftemangel, dass dadurch die digitale Transformation gebremst wird. Zudem erwartet Uwe Peter, dass sich der Fachkräftemangel in der IT in den nächsten Jahren weiter verschärfen wird, da viele IT-Experten in Rente gehen. Dadurch könnte die deutsche Industrie international schnell ins Hintertreffen geraten. „Wir können das verhindern, wenn wir jetzt auf IT-Automatisierung setzen, Bildung stärken, deutsche Gründlichkeit bei Datenschutz und -sicherheit vorleben sowie die Infrastruktur ausbauen. Wenn wir in diesen Punkten schnell Fortschritte erzielen, dann rückt Deutschland in den nächsten Jahren wieder in die Spitzengruppe“, so Peter weiter.

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