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Düsseldorfer Plastikwelt wird internationaler

Kunststoffverarbeitung
Düsseldorfer Plastikwelt wird internationaler

Der Maschinen- und Anlagenbau, mit rund 1900 Ausstellern der größte Ausstellungsbereich der K 2013, stand im Mittelpunkt des Besucherinteresses Bild: Messe Duesseldorf/ctillmann
Rund 218 000 Besucher an acht Tagen: Die Messe K – die weltweit größte Ausstellung für die kunststoffverarbeitende Industrie – hat mit der diesjährigen Ausgabe erneut ihre herausragende Bedeutung für die gesamte Branche unter Beweis gestellt. Dabei verzeichnen die Veranstalter insbesondere ein wachsendes Interesse aus dem Ausland.

„Die K ist und bleibt das wichtigste Ereignis der Kunststoff- und Kautschukindustrie“, sagt Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, dem Veranstalter der Industrieschau. Mehr als 3200 Rohstoffproduzenten, Verarbeiter und Maschinenbauer aus der Kunststoffindustrie präsentierten vom 16. bis 23. Oktober ihre Neuheiten in den Düsseldorfer Messehallen. Mehr als 218 000 Besucher aus über 120 Ländern nutzten die Gelegenheit, sich über den aktuellen technischen Stand in der Branche zu informieren.

Laut Besucherbefragung der Messe hat dabei die Internationalität der Gäste noch einmal zugenommen: 58 % und somit rund 126 000 Fachleute waren ausländischer Herkunft. Der Anteil der Fachbesucher aus Asien stellte dabei erwartungsgemäß die größte Gruppe – rund 30 000 Fachleute waren aus Süd-, Ost und Zentralasien sowie aus Nah- und Mittelost an den Rhein gekommen. Ein deutliches Plus ist auch beim Anteil der Besucher aus Nordamerika zu verzeichnen: Aus den USA und Kanada wurden rund 8100 Teilnehmer registriert, etwa 1300 mehr als zur K 2010. Rund 11 000 Fachleute kamen aus Lateinamerika, etwa ebenso viele wie vor drei Jahren. Bei den Gästen aus den europäischen Nachbarländern dominierten mit 8000 Besuchern die Niederlande, gefolgt von Frankreich, Belgien, Großbritannien und Italien. Spürbar zugenommen hat nach Angaben des Veranstalters das Interesse aus Polen, der Tschechischen Republik und Ungarn.
Lösungen für Ressourcenschonung und Energieeffizienz dominierten viele Produkteinführungen auf der Messe. Das Bestreben, umweltverträglich und zugleich preisgünstig zu produzieren, prägt die Branche auch in diesem Jahr. Der Maschinen- und Anlagenbau, mit rund 1900 Ausstellern der größte Ausstellungsbereich der K 2013, stand auch im Mittelpunkt des Besucherinteresses: Knapp zwei Drittel aller befragten Gäste gaben an, sich vor allem über die Innovationen dieses Sektors informieren zu wollen. Für 42 % der Fachbesucher waren die Präsentationen der Roh- und Hilfsstoffproduzenten vorrangig von Interesse, 22 % schenkten in erster Linie Halbzeugen und technischen Teilen aus Kunststoff und Gummi ihre Beachtung.
Auf großes Interesse stieß auch die Sonderschau der K 2013 mit dem Titel „Kunststoff bewegt“. Hier wurde deutlich, welche Beiträge Kunststoffe zu einem „Leben in Bewegung“ leisten. Es ging dabei um die direkten Beiträge der Kunststoffe zu den unterschiedlichen Facetten von Mobilität, aber auch um emotionale Bewegung beispielsweise durch Kunst und Design. Zukunftsorientierte Fragen rund um die großen Themen Bevölkerungswachstum, Energiebedarf und Klimawandel wurden ebenfalls angesprochen. Zur Standeröffnung am 16. Oktober sprach Ex-Außenminister Joschka Fischer zum Thema Nachhaltigkeit. Die nächste K Düsseldorf findet vom 19. bis zum 26. Oktober 2016 statt.
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