Automation

Elektrische Automation rechnet mit leichtem Dämpfer

Automation_VDMA_Dr. Ralph Wiechers Chefvolkswirt
Auch die elektrische Automation bleibt 2019 nicht von der konjunkturellen Abkühlung verschont, so Dr. Ralph Wiechers, Chefvolkswirt beim VDMA. Bild: VDMA
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Der Bereich Elektrische Automation wird 2019 voraussichtlich mit einem Umsatzminus von 1 % abschließen, wie der VDMA prognostiziert. Grund ist vor allem die Abkühlung der Weltkonjunktur.

„Der Welthandel stagniert, ist sogar rückläufig.“ So fasste Dr. Ralph Wiechers, Mitglied der Hauptgeschäftsführung und Chefvolkswirt beim VDMA, die aktuelle konjunkturelle Lage zusammen. Nach zwei guten Jahren, 2017 und 2018, konnte das Wachstum im Bereich der elektrischen Automation entgegen der ursprünglichen Erwartungen nicht fortgesetzt werden, so sein Credo im Rahmen der Messe SPS 2019.

Elektrische Automation wird 2019 voraussichtlich Umsatzminus von 1 % verbuchen

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres ist der Auftragseingang in der elektrischen Automation um 2 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. „Wir rechnen für das Gesamtjahr 2019 mit einem Umsatzminus von 1 %. Derzeit federn noch bestehende Auftragsbestände weitere Umsatzrückgänge ab“, ergänzte Jörg Freitag, Vorstandsvorsitzender des VDMA-Fachbereichs Elektrische Automation.

Fast alle Teilbereiche der elektrischen Automation zeigten in den ersten neun Monaten nach unten. Der Bereich Sensorik wies ein Minus im Auftragseingang von 1 % und ein Umsatzminus von 1 % auf, die Steuerungstechnik verbuchte ein Minus von 4 % im Auftragseingang und -2 % im Umsatz. Der Bereich Sonstige Erzeugnisse blieb im Auftragseingang um 2 % unter dem Vorjahreswert, der Umsatz stieg jedoch in diesem Teilbereich um 3 %. Das Auslandsgeschäft der elektrischen Automation konnte zum Teil die rückläufige Nachfrage- und Umsatzentwicklung im Inland kompensieren: Die Aufträge aus dem Ausland nahmen laut des VDMA um 2 % zu, der Umsatz im Auslandsgeschäft um 3 %.

Abkühlung der Branche im Jahr 2020

Die Branche erwartet für das kommende Jahr einen leichten Dämpfer. „Für 2020 rechnen wir mit einem Umsatzrückgang von 4 %“, prognostizierte Freitag. Gründe für diese Entwicklung sind insbesondere die sich weiter abschwächende Weltkonjunktur sowie die bestehenden Handelskonflikte zwischen den USA und China, heißt es. Auch die derzeitigen Auftragsbestände werden 2020 rückläufig sein und den Umsatzrückgang nicht mehr kompensieren können. (nu)

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