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Exportrekord bei Kunststoff- und Gummimaschinen

VDMA verzeichnet Spitzenzuwächse in China und Ostasien
Exportrekord bei Kunststoff- und Gummimaschinen

Bei der Steigerung der Produktionseffizienz durch Prozessintegration preschen deutsche Hersteller voran: Arburg präsentierte jüngst eine Fertigungszelle aus Spritzgießmaschine, Sechs-Achs-Roboter und Inline-Bedruckungsanlage, die individuell gestaltbare Namensschilder produziert Bild: Arburg
China hat 2011 seine Top-Position als wichtigster Absatzmarkt für Kunststoff- und Gummimaschinen aus Deutschland weiter ausgebaut. Der Anteil Asiens an den deutschen Exporten ist auf 38,4 % gestiegen.

Die deutschen Exporte sind noch einmal um 30,5 % angestiegen – nach mehr als 60 % im Jahr zuvor – und erreichten damit ein Liefervolumen von 766,4 Mio. Euro. „Das ist ein neuer Rekordwert für China“, so Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des Fachverbandes Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA, „und gleichzeitig das höchste Exportvolumen im Fachzweig, das jemals in ein einzelnes Land geliefert worden ist“.

Mit einer Rate von 40,9 % weist die gesamte Absatzregion Ostasien eine starke Steigerung aus. Auch die Lieferungen in die Republik Korea sind gemäß VDMA-Statistik erneut stark gestiegen (um 82,4 %); das Land liegt damit 2011 auf Rang 6 der wichtigsten Absatzmärkte. Die Kunden in Taiwan (33,4 %) haben mit einem Bestellplus von 33,4 % ebenfalls überdurchschnittlich zugelegt. Der Anteil Asiens an den gesamten deutschen Exporten ist auf 38,4 % gestiegen.
Spitzenwert weit übertroffen
Die deutschen Exporte von Kunststoff- und Gummimaschinen stiegen im Jahr 2011 um 30,5 %. Basierend auf den Meldungen an das Statistische Bundesamt erreichte der Exportwert damit 4324 Mio. Euro. Im Jahr zuvor waren die Auslandslieferungen bereits um 25,6 % angestiegen. „Damit ist nach zwei sehr guten Export-Jahren der Einbruch aus 2009 ausgeglichen und der Rekordwert von 2008 deutlich eingestellt“, erklärt Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbandes.
Die Regionen im Einzelnen
Fast alle Absatzregionen trugen 2011 zum Zuwachs bei. Die Exporte in die EU 27 nahmen um 26,9 % zu, mit Frankreich als Hauptmarkt und mit deutlichem Vorsprung, gefolgt von Polen, Italien und Österreich.
Überdurchschnittlich um 36,7 % legten die Lieferungen ins sonstige Europa zu. Wichtigste Kunden dieser Region bleiben Russland – inzwischen deutlich erholt – und die Türkei.
In Nordamerika (erneuter Zuwachs um 30,7 %) steigerten die USA wie schon im Vorjahr ihre Bestellungen um mehr als ein Drittel, die überdurchschnittliche Zuwachsrate Mittelamerikas (48,3 %) wird vom Nachfrageanstieg aus Mexiko getragen. Das Plus bei den Exportlieferungen nach Südamerika blieb mit 27,4 % leicht hinter dem Durchschnitt zurück. Hier liegen Argentinien und Chile fast gleichauf mit weitem Abstand hinter Brasilien.
Der Nahe und Mittlere Osten hat sich mit einem Wachstum um 11,2 % in einzelnen, aber nicht allen Ländern wieder stabilisiert. Das Plus in Zentral- und Südasien wurde größtenteils in Indien generiert.
In Südostasien (23,0 %) hat Thailand wieder Indonesien vom Spitzenplatz verdrängt.
Das einzige Minuszeichen von 7,5 % für Nordafrika ist dem ‚Arabischen Frühling‘ geschuldet. Insbesondere der Rückgang der Lieferungen ins größte Abnehmerland, Ägypten, trug dazu bei.
Deutsche Nachfrage nach ausländischen Maschinen ebenfalls Spitze
Die Lieferungen ausländischer Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen an Kunden in Deutschland schnellte 2011 ebenfalls auf einen neuen Rekordwert: die Importe stiegen um 49,5 % auf nun 946 Mio. Euro. Hauptlieferländer waren Österreich, die Schweiz und Italien.
Industrieanzeiger
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