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F+E-Ausgaben auf Rekordhoch

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Noch nie wurde in Deutschland so viel geforscht und entwickelt wie im Jahr 2017. Bild: Gorodenkoff/Fotolia
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Rund 69 Mrd. Euro (+9,5 %) investierten hiesige Unternehmen in die eigene F+E. Mit 3,03 % des Bruttoinlandprodukts wurde das Forschungsziel der Regierung übertroffen.

Nach den neuesten Zahlen des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft hat Deutschland erstmals das von der Bundesregierung ausgegebene Ziel von 3 % des Bruttoinlandproduktes für Forschung und Entwicklung (F+E) erreicht. Im Jahr 2017 gaben Wirtschaft und Staat zusammen knapp 100 Mrd. Euro dafür aus. Die Unternehmen haben laut Angaben ihre Ausgaben im vierten Jahr in Folge erhöht, ihre internen F+E-Aufwendungen stiegen auf fast 68,8 Mrd. Euro.

Gut 85 % dieser Aufwendungen werden in Deutschland vom verarbeitenden Gewerbe eingesetzt. Für deutlich mehr als ein Drittel (37,3 %) oder 25,7 Mrd. Euro steht die Automobilindustrie.

In der Folge sei auch die Anzahl des Forschungspersonals wiederum stark angewachsen: um 5,7 % auf 436.571 Vollzeitarbeitskräfte. Selbst der Wert der Forschungsaufträge, die die Firmen vergeben – an andere Unternehmen, Hochschulen oder staatliche Forschungseinrichtungen –, erhöhte sich im Vorjahresvergleich um ein Fünftel auf etwa 19,5 Mrd. Euro.

Mit der Elektrotechnik erhöhte die zweitstärkste forschende Industriebranche ihre F+E-Aufwendungen um 5 % auf 10,4 Mrd. Euro. Im Fokus der Innovationsprozesse stehen Digitalisierung (etwa Industrie 4.0 und vernetzte Mobilität), Energiewende und Batterietechnik.

Die Maschinenbauer gaben im Jahr 2018 rund 7,1 Mrd. Euro für F+E aus. Allerdings entstand das Plus von 25,9 % für interne Forschung und Entwicklung durch einen Sondereffekt, da einige Unternehmen die Branche wechselten. Ansonsten hätte der Maschinenbau seine Forschungsgelder im Jahr 2017 um 3,1 % erhöht. Der inhaltliche Schwerpunkt – auch hier dominierte die Digitalisierung – liegt auf dem Zusammenspiel von Produktionstechnologien und IT. Die Zahl der Beschäftigten in diesem Bereich lag laut VDMA bei mehr als 49.000.

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