Studie

Firmen denken bei Innovationen zu kurzfristig

Technology.
Bei Innovationen denken Firmen zu kurzfristig und wollen lieber Bewährtes absichern, als Neues zu entwickeln. Bild: BillionPhotos/Fotolia
Anzeige
Unternehmen aus der DACH-Region entwickeln Innovationen oft nur, um bewährte Technologien abzusichern. Das ist laut Accenture nicht langfristig genug.

Unternehmen in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) konzentrieren sich in puncto Innovationsmanagement häufig zu sehr darauf, bestehende Produkte und Services effizienter zu gestalten, anstatt neue Geschäftsfelder zu erschließen. Das fand die aktuelle Studie „Aus Innovation Werte schaffen“ heraus, die das Beratungsunternehmen Accenture in Auftrag gegeben hat.

DACH-Unternehmen wollen mit Innovationen meist nur Bewährtes absichern

Demnach liegt der Antrieb für Innovationen in Deutschland bei 72 % der befragten 260 Entscheider darin, Bewährtes zu sichern, anstatt Neues zu entwickeln und Veränderung auf technologischer, organisatorischer oder sozialer Ebene zuzulassen. Zu groß sei die Angst davor, Fehler zu machen oder ein Risiko einzugehen, so die Antworten der Manager.

„Deutsche Unternehmen schauen zu sehr darauf, was andere machen. Ideen zu übernehmen, kann kurzfristig Erfolg bringen. In Zeiten der Digitalisierung sind allerdings die Unternehmen erfolgreicher, die als erste am Markt sind und ihre Innovationen schnell in die Breite bringen – und das weltweit“, schlussfolgert Sigrid Stinnes, Innovation Lead bei Accenture für Deutschland, Schweiz und Österreich.

Innovationen sind Aufgabe für das Top-Management

Als größte Herausforderungen bezeichnen die befragten Manager die Etablierung einer Innovationskultur (61 %), aus Ideen echte Werte zu schaffen (59 %), die Koordination verschiedener Innovationsinitiativen (52 %) sowie die Begeisterung der Belegschaft für Innovation zu wecken (50 %).

Nur jedes dritte Unternehmen plant allerdings daraus abgeleitete Veränderungen im Management oder der Organisation. Dies ist jedoch die Voraussetzung, um Innovationen in konkrete neue Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle zu übersetzen.

Kunde steht bei Innovationen im Mittelpunkt

Für die große Mehrheit der befragten Unternehmen sind das Kundenerlebnis und der Kundennutzen Ausgangspunkt für ihre Innovationsbemühungen. So erklärten 87 % der Führungskräfte, dass dies für ihr Unternehmen das Leitmotiv sei. Essenziell ist dafür, die Kundenwünsche genau zu kennen. Immerhin 81 % der Unternehmen nutzen bereits systematische Datenmanagement-Tools für Absatz- und Bedarfsprognosen. Dennoch gelingt es nur etwas mehr als der Hälfte der Unternehmen, eine umfassende Sicht auf ihre Kunden zu bekommen, wie die Studie zeigt.

Anzeige

Industrieanzeiger

Titelbild Industrieanzeiger 21
Ausgabe
21.2019
LESEN
ABO

E.ON: Energie für Unternehmen

E.ON für Unternehmen

Energielösungen für Unternehmen

Video aktuell

Greiferintegration leicht gemacht: Die Zimmer Group zeigt, wie es geht.

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Tipps der Redaktion

Unsere Technik-Empfehlungen für Sie

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Aktuelle Whitepaper aus der Industrie

Unsere Partner

Starke Zeitschrift – starke Partner

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de