Studie

Großer Aufholbedarf bei KI, um Potenzial auszuschöpfen

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Industrieunternehmen bewerten KI für das eigene Unternehmen eher als Risiko denn als Chance. Bild: greenbutterfly/stock.adobe.com
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Jedes zehnte Industrieunternehmen nutzt zwar bereits Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Dennoch ist das Misstrauen groß, wie Studien des IW Köln und von Roland Berger aufzeigen.

Wer Künstliche Intelligenz (KI) nicht nutzt, bewertet diese Zukunftstechnologie eher als Risiko. 40 % der vom IW Köln befragten rund 700 Unternehmen der Industrie und industrienaher Dienstleistungen, die keine KI anwenden, halten sie sogar für eine Bedrohung für das eigene Geschäftsmodell. „Die Studie zeigt, dass viele Unternehmen Berührungsängste mit KI haben“, sagt die Studienautorin Vera Demary. Unternehmen, die Erfahrung mit der Technologie hätten, wären gegenüber KI wesentlich aufgeschlossener eingestellt als andere.

70 % der Firmen arbeiten nicht mit KI

Immerhin setzt jedes zehnte Unternehmen KI bereits ein. Oftmals handelt es sich um bereits ausgereifte Anwendungen im Praxiseinsatz. Demgegenüber arbeiten 70 % der Firmen aktuell nicht mit KI und haben dies künftig auch nicht vor. Dabei könnten sie ihre Abläufe effizienter, günstiger und besser gestalten, Fehler beheben, bevor sie Schaden anrichten, und neue Geschäftszweige entwickeln. Deshalb brauche es mehr Best-Practice-Fälle. Der Studienautor Henry Goecke sieht großen Handlungsbedarf: „Nur wenn Firmen ganz konkret sehen, welches Potenzial Künstliche Intelligenz für das eigene Geschäftsmodell bietet, lassen sich Berührungsängste abbauen.“

KI könnte im Mittelstand Hebel für mehr Effizienz sein

Dass nur jedes zehnte Unternehmen KI-Anwendungen in seine Lösungen integriert hat, bestätigt eine Studie von Roland Berger zusammen mit der Universität des Saarlandes im europäischen Mittelstand. „Für die meisten Mittelständler ist KI ein Mittel zur Kostensenkung“, sagt Prof. Dr. Ashok Kaul, Autor der Studie. „Dabei könnte KI auch im Mittelstand ein entscheidender Hebel für mehr Effizienz und neue Geschäftsmodelle sein“, so Per Breuer, Vorstandsmitglied der Roland Berger Stiftung für europäische Unternehmensführung. Für Mittelständler sei es besonders wichtig, dass bezahlbare Standardlösungen verfügbar würden und sie ihre Mitarbeiter rasch in KI-Technologien schulen könnten.

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