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Industrie 4.0 immer öfter umgesetzt

Studie
Industrie 4.0 immer öfter umgesetzt

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Bei mehr als der Hälfte der Unternehmen ist Industrie 4.0 in der Praxis angekommen, jedes zehnte verschließt sich noch dem digitalen Trend. Bild: sdecoret/Fotolia
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Jedes zweite für den Deutschen Industrie-4.0-Index befragte Unternehmen hat Industrie 4.0 entweder in Einzelprojekten oder unternehmensübergreifend operativ umgesetzt.

2014, als die Staufen AG vor vier Jahren erstmals Daten für den Index erhob, lag dieser Wert laut Angaben erst bei 15 %. Heute setzen 52 % die Industrie 4.0 praktisch ein. Von den rund 450 befragten Unternehmen in Deutschland stammen gut zwei Drittel aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie der Elektro- und der Automobilindustrie. Die Experten von Staufen Digital Neonex haben analysiert, dass es am unteren Ende der Skala kaum noch Betriebe gibt, die sich nicht zumindest in Vorbereitung auf den praktischen Industrie-4.0-Einsatz befinden.

Demnach verschließt sich nur noch etwa jedes zehnte Unternehmen komplett dem technologischen Trend. „Noch gibt es die zögerlichen Betriebe, die nach wie vor die Entwicklungen der Märkte und Anwendungen analysieren. Doch es bestehen kaum Zweifel, dass auch diese Unternehmen bald in die aktive Phase eintreten werden – schon allein, weil sie mit ihren Wettbewerbern oder auch dem eigenen Netzwerk gleichziehen müssen“, sagt Staufen-CEO Martin Haas.

In Einzelprojekten besonders digitalerfahren sind in Deutschland der Maschinen- und Anlagebau sowie die Elektroindustrie. Bei durchgängigen operativen Konzepten dominiert dagegen der Bereich Automotive, wo fast ein Fünftel Industrie 4.0 bereits umfassend operativ umgesetzt hat. Während Industrie 4.0 in der selbst angewendeten Produktionstechnik der Unternehmen rasant zum Alltag wird, entwickeln sich digitale Produkte und Anwendungen für deren Kunden noch eher zögerlich. Das zeigt der im Rahmen der Studie erstmals zusätzlich erhobene Smart Business Index. Mit 35 Punkten liegt er noch klar hinter dem Smart Factory Index, der in diesem Jahr auf
42 % angestiegen ist. Produkte und Lösungen mit Industrie-4.0-Bezug haben bisher nur 21 % der Unternehmen fest im Angebot. Komplette neue Geschäftsmodelle auf dieser Basis finden sich erst bei 5 %.

„Viele Unternehmen arbeiten aber bereits an neuen, digitalen Zusatzleistungen oder komplett neuen Produkten. Dennoch fällt auf, dass die Industrie hierzulande bei der digitalen Transformation den Blick immer noch viel zu sehr nach innen richtet. Effizienz steigern, Kosten senken, Abläufe transparent machen – das sind alles wichtige Ziele. Doch wer Industrie 4.0 nicht erheblich darüber hinausdenkt, verpasst gerade eine technologische Zeitenwende, womöglich dauerhaft“, gibt Thomas Rohrbach, Geschäftsführer von Staufen Digital Neonex, zu bedenken.



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