Industrie will die Echtzeit-Vernetzung.

5G-Netz als Basis

Industrie will die Echtzeit-Vernetzung

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Die 5G-Mobilfunktechnologie wird die industrielle Vernetzung auf ein neues Niveau heben und bisher nicht realisierbare Szenarien möglich machen. Bild: iaremenko/Fotolia
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14 deutsche Unternehmen und Organisationen arbeiten zusammen, um ein System für die industrielle Kommunikation in Echtzeit zu entwickeln. Die Basis ist das künftige 5G-Netz.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt nennt sich „Tacnet 4.0 – Tactile Internet“ und will die Digitalisierung von Produktion und Robotik weiterentwickeln. Koordiniert wird Tacnet 4.0 vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), gemeinsam mit Nokia Bell Labs.

Der Hintergrund: Mit „5G“ startet 2020 die 5. Generation mobiler Kommunikationsnetze mit Datenraten, die Reaktionszeiten unter einer Millisekunde möglich machen – Zeiten, die der Mensch nicht mehr wahrnimmt. Daher ist die Rede von „tactile Internet“. Das Projekt Tacnet 4.0 soll nun die benötigten Konzepte und Algorithmen entwickeln, um die Kommunikation in Echtzeit mit der in der Industrie benötigten Zuverlässigkeit zu ermöglichen.

„5G Technologien können bisher nicht realisierbare Szenarien in der Prozess- und Fertigungsautomatisierung unterstützen“, erklärt der Projektkoordinator Professor Hans Schotten vom DFKI.

Industrieroboter fernsteuern

„Ein solches Szenario ist zum Beispiel die Fernsteuerung von mobilen Maschinen oder Robotern, die in gefährlichen Arbeitsumgebungen im Einsatz sind oder die Bedienung durch lokal nicht verfügbares Fachpersonal erfordern.“ Dr. Peter Rost, Nokia Bell Labs, ergänzt: „Taktiles Internet ist wichtig für eine umfassende Vernetzung von Menschen und Dingen. Niemand entwickelt die Anwendungsszenarien alleine. Es braucht eine übergreifende Zusammenarbeit unterschiedlicher Branchen.“

Eine Herausforderung ist es, 5G-Netze und andere Kommunikationsnetze zu integrieren, etwa um Feldbussysteme einzubinden. Tacnet 4.0 setzt dabei auf offene Schnittstellen, sodass sich Netzwerkfunktionen etwa durch Apps erweitern lassen. Weiter wird erstmals versucht, das Mobilfunknetz zu nutzen, statt wie bisher nur lokale Sensornetze oder Wlan.

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