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Robotics Award 2017: Mehr aus dem Roboter rausholen

Robotics Award 2017
Mehr aus dem Roboter rausholen

Die Preisträger und Laudatoren des Robotics Awards 2017 (v.l.n.r.): Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe, Dr. Christoph Pohl, Geschäftsführer der eta|opt GmbH, Thomas Zawalski, Geschäftsführer der Mayser GmbH & Co. KG, Oliver Hermanns, Geschäftsführer der Flexstructures GmbH, Daniela Behrens, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und Olaf Katzer, Geschäftsführer der Robotation Academy. Bild: Deutsche Messe
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Mit einer Simulationssoftware zur Optimierung von Robotern in der Produktion hat sich das Unternehmen Flexstructures den Robotics Award 2017 gesichert.

Im Rahmen der Hannover Messe hat die Flexstructures GmbH aus Kaiserslautern den Robotics Award 2017 für ihre Softwarelösung „IPS Robot Optimization“ erhalten. Mit ihr zeigt das Unternehmen eindrucksvoll die Möglichkeiten moderner Simulationstechniken im industriellen Umfeld auf. Primär geht es dabei um die Roboteroptimierung bei Automobilherstellern, die sich durch eine flexible und schnelle Ausgestaltung von Roboterzellen einen Marktvorteil verschaffen können. Die prämierte Lösung überprüft Millionen möglicher Kombinationen von Roboterpfaden unter Berücksichtigung kollisionsfreier Bewegungen aller Komponenten und aufeinander abgestimmten Prozesszeiten der unterschiedlichen Roboter. Auch die Roboterschlauchpakete werden in die Simulation mit einbezogen, so dass deren Lebensdauer verlängert werden kann.
MRK-Lösung und Vakuumerzeuger schaffen es auch aufs Treppchen
Auf Platz zwei schaffte es die Mayser GmbH & Co. KG mit dem Ultraschall Safety zur Werkstückabsicherung bei Mensch-Roboter-Kollaboration-Applikationen (MRK). Diese Lösung setzt einen Ultraschallsensor für den Personenschutz im Roboterumfeld ein. Das Modell ist bereits baumustergeprüft und für den Personenschutz zugelassen. Die Ultraschallsensoren besitzen ein elliptisches Schallfeld mit einer sicheren Messdistanz bis maximal 200 cm und einem Warnfeld bis zu 250 cm. Damit kann das Produkt beispielsweise an Arbeitsplätzen mit kollaborierenden Robotern zur Werkstück- und Werkzeugabsicherung eingesetzt werden. Zudem ist die Absicherung von spitzen oder rotierenden Objekten möglich.
Mit dem drucklosen Vakuumerzeuger „eta|vac“ für Handhabungsaufgaben in der Robotik schaffte es schließlich auch die eta|opt GmbH unter die Top drei des diesjährigen Robotics Awards. Das Prinzip der eingereichten Lösung kurz erläutert: Eine Kolbenstange, die an einen Balg angebunden ist, wird von einem elektromechanischen Linearantrieb bewegt. Der Balg ist dabei über einen Schlauch mit einem handelsüblichen Sauger für Vakuum-Anwendungen verbunden. Durch Auf- und Abwärtsbewegung kann das Volumen des Balges vergrößert oder verkleinert werden. Damit lässt sich ein Vakuum bis hin zum Sauger erzeugen.
Wettbewerb mit hohem Anspruch
Seit 2011 vergeben die Hannover Messe und die Fachzeitschrift Industrieanzeiger den Robotics Award. Ausgezeichnet werden technologische Innovationen, die allesamt einen besonderen Beitrag zu robotergestützten Lösungen im Bereich industrielle Automatisierung oder mobile Roboter und autonome Systeme leisten. Dabei ist die Grundvoraussetzung, dass die jeweilige Einreichung beim Robotics erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird oder es sich um eine signifikante Weiterentwicklung handelt. Die Lösung muss außerdem mindestens marktreif oder schon industriell erprobt sind. Fortschrittlichkeit im Hinblick auf Ökonomie und Technologie sowie der industrielle und gesellschaftliche Nutzen sind weitere Kriterien, die eine Rolle spielen. (bö)
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