Studie

Unternehmen steigern Investitionen in 4.0-Technologien

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Industrie-4.0-Technologien sehen viele Unternehmen als Wachstumsfaktor. Dementsprechend planen sie 2019 im Schnitt rund 6 % ihres Umsatzes in 4.0 zu investieren. Bild: Alexander Limbach/Fotolia
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Deutsche Unternehmen erhöhen ihre Investitionen in Industrie-4.0-Technologien. Bereits 2018 investierten Firmen 5,9 % ihres Jahresumsatzes in entsprechende Anwendungen – im Vorjahr waren es noch 5,1 % des Umsatzes. Großunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern geben sogar rund 7,5 % ihres Umsatzes für Industrie 4.0 aus. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young, die Ende 2018 552 deutsche und 101 Unternehmen aus der Schweiz aus dem verarbeitenden Gewerbe ab 100 Mitarbeitern befragte.

2019 wollen acht von zehn Unternehmen in 4.0-Technologien investieren. Dazu zählen beispielsweise Investitionen in die Vernetzung von Maschinen, digitale Abbilder oder Cloud Computing.

Unternehmen rechnen mit Kosteneinsparungen von 6,7 % durch Industrie 4.0

Unternehmen rechnen damit, mit Industrie 4.0 etwa 6,7 % an Kosten einsparen zu können. Großunternehmen erwarten Kostenreduktionen von 7,5 %. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) investieren dagegen weniger: In 2019 wollen sie 5,5 % des Jahresumsatzes investieren und rechnen mit Einsparungen in Höhe von 6,6 %.

Seit 2015 ist der Anteil von Unternehmen, die Industrie 4.0 anwenden, von 39 % auf 47 % kontinuierlich gestiegen. Auch hier sind die größeren Unternehmen den KMU voraus: Während inzwischen 62 % der Unternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern entsprechende Anwendungen im Einsatz haben, sind es bei den KMU nur 44 %.

Merklich gestiegen ist auch der Anteil der Anbieter von Industrie-4.0-Lösungen – von 6 % in 2015 auf derzeit 12 % aller befragten Unternehmen hat sich die Anzahl verdoppelt, laut der Studie.

Hindernisse für Investitionen: Kosten und Personal

Zu hoher Investitionsbedarf und fehlendes qualifiziertes Personal werden von der Mehrheit der Unternehmen nach wie vor als die größten Hindernisse für die Einführung von Industrie-4.0-Anwendungen gesehen. 62 % können die nötigen Investitionen nicht stemmen, rund die Hälfte der Unternehmen haben zu wenig qualifiziertes Personal.

Als wichtigste Technologie für ihr Geschäftsmodell haben die Unternehmen die IT-Sicherheit identifiziert. Alle Befragten bezeichnen sie als sehr beziehungsweise eher wichtig. Die Vernetzung der Maschinen untereinander – die sogenannte Machine-to-Machine-Kommunikation – hat mittlerweile für 92 % der Unternehmen eine große Bedeutung. Cloud Computing sehen 81 % als sehr oder eher wichtig an.

Ziele durch Industrie 4.0: Mehr Produktionsflexibilität

Die meisten Unternehmen bezwecken mit der Einführung von Industrie 4.0, flexibler in ihrer Produktion zu werden: 70 % sehen hier das größte Potenzial, 54 % in der Erhöhung ihrer Gesamtanlageneffektivität.

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