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Verbände erwarten Rückschlag für die wirtschaftliche Entwicklung

US-Präsidentschaftswahl
Verbände erwarten Rückschlag für die wirtschaftliche Entwicklung

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Nach dem überraschenden Wahlsieg Donald Trumps zum 45. US-Präsidenten warnen deutsche Verbände vor den Auswirkungen.

VDMA: Trumps Protektionismus würde allen schaden
Mit großer Sorge blickt die Maschinenbauindustrie auf das Wahlergebnis in den Vereinigten Staaten. Die Vereinigten Staaten sind nach der EU der größte Absatzmarkt für Maschinenexporte aus Deutschland.
Der künftige US-Präsident Donald Trump hat im Wahlkampf eine Kehrtwende in der amerikanischen Handelspolitik angekündigt und will Zölle und andere Handelshemmnisse wieder aufbauen. Zwar rechnet der VDMA derzeit noch nicht mit einer Anhebung der Einfuhrzölle auf deutsche Maschinenbauprodukte. Aber die protektionistischen Vorschläge von Donald Trump würden sich direkt auf das Investitionsklima in den USA auswirken und damit auch auf die Maschinenimporte aus Deutschland.
„Natürlich respektieren wir dieses demokratische Wahlergebnis. Donald Trump würde aber, falls er seine angekündigten Maßnahmen als Präsident tatsächlich umsetzt, vor allem seinem eigenen Land schaden. Falls die größte Wirtschaftsmacht der Welt einen protektionistischen Kurs fährt, wird das rund um den Globus zu spüren sein. Wir können nur hoffen, dass er seinen Worten keine entsprechenden Taten folgen lässt“, sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann.
Rückschlag für die wirtschaftliche Entwicklung
Ifo-Präsident Clemens Fuest erwartet vom Wahlsieg von Donald Trump einen Rückschlag für die wirtschaftliche Entwicklung.
„Wenn Trump die Handelsschranken durchsetzen könnte, die er angekündigt hat, wäre der Schaden groß. In Deutschland hängen 1,5 Millionen Arbeitsplätze vom US-Geschäft ab, die USA sind der wichtigste Handelspartner Deutschlands.“, sagte Fuest.
Doch er wiegelt ab: „Trump kann die Handelspolitik aber nicht alleine bestimmen. Er braucht den US-Kongress dazu. Trump wird bestehende Abkommen kaum kippen können, aber der Abschluss neuer Abkommen wie TTIP wird deutlich schwieriger.“ (ag)
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