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Autonom, aber schreckhaft

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Autonom, aber schreckhaft

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Bild: scharfsinn86/stock.adobe.com

Fahrerlose Fahrzeuge sind intelligent, aber schreckhaft. Das hat der Informatiker Qi Alfred Chen von der University of California in Irvine herausgefunden. Kisten, Fahrräder, Mülleimer oder Verkehrskegel am Straßenrand reichen bereits aus, um einen abrupten Stopp auszulösen, sodass der nachfolgende Verkehr gefährdet wird. Die Fahrzeuge könnten nicht verlässlich zwischen Objekten unterscheiden, die sich rein zufällig auf der Straße befinden oder die absichtlich platziert wurden. Die aufrüttelnde Nachricht erreichte uns über die Agentur „pressetext.com“.

Chen und sein Team haben sich in ihrer Untersuchung auf Sicherheitslücken fokussiert, die für das sogenannte Planungsmodul spezifisch sind. Dieser Teil des Software-Codes entscheidet unter anderem, wann das Fahrzeug die Spur wechselt, langsamer wird oder gänzlich hält. „Das Planungsmodul ist mit einer Fülle von Vorsichtsmaßnahmen ausgestattet, denn das Auto darf nicht außer Kontrolle geraten“, sagt Chens Doktorand Ziwen Wan. „Allerdings ergaben unsere Tests, dass die Software übermäßig konservativ entscheidet.“ Um das Problem zu ergründen, hat das Team ein Testwerkzeug namens „PlanFuzz“ entwickelt, das Schwachstellen in automatisierten Fahrsystemen automatisch erkennt. Es zeigte sich, dass Pappkartons und Fahrräder, die am Straßenrand platziert waren, dazu führten, dass Fahrzeuge auf leeren Durchgangsstraßen und Kreuzungen dauerhaft anhielten. In einem weiteren Test wechselten die Autos die Spur, wenn sie eine imaginäre Bedrohung wahrnahmen.

Das autonome Fahren ist je nach Automatisierungsgrad in fünf Stufen eingeteilt. Bei Stufe vier übernimmt das Auto bereits alle Fahraufgaben, der Fahrer kann während der Fahrt sogar schlafen. Na dann gute Nacht. (us)

Industrieanzeiger
Titelbild Industrieanzeiger 10
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10.2022
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