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Ein Leben ohne Apfel

Glosse
Ein Leben ohne Apfel

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Bild: Roman Samokhin/stock.adobe.com
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Die Apfelpreise sollen in diesem Jahr um 200 % steigen. Angesichts schwieriger Klimabedingungen erwartet die deutsche Fruchtsaftindustrie die schwächste Streuobsternte seit 1991. Frost, Trockenheit und Hitze verknappen der Deutschen Lieblingsobst. Mit rund 20 kg pro Jahr und Kopf ist der Apfel Spitzenreiter unter den hier vertilgten Obstsorten. Eine Preissteigerung um 200 % bedeutet für die meisten ein Leben ohne Apfel. Was Verknappung für Konsumenten heißt, erleben sie derzeit bei ihren Sparkonten. Der Zins ist weg, und so schnell wird er auch nicht wiederkommen. Auch der Apfel entschwindet, aber er wird wiederkommen – und sogar reichlich. Wenn wie derzeit die Bundesregierung die knappen Apfelbestände aufkauft, hat sie gemäß dem Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away” doch nur die Volksgesundheit im Auge: Pro Kopf und Tag soll jedem Einwohner ein Stück der prallen Vitaminbombe zugeteilt werden. Die verordnete Ration hebt den Pro-Kopf-Verbrauch auf jährlich 60 kg an und macht Deutschland zum weltweiten Apfelimportland Nummer eins. Damit schlägt die Regierung zwei Fliegen mit einer Klappe: das Volk wird pumperlgesund und der im Ausland oft kritisierte deutsche Handelsüberschuss nimmt Kritikern wie Trump den Zündstoff. dk

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