Schrecken ohne Ende

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Schrecken ohne Ende

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Bild: Rafael Ben-Ari/Fotolia
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Jüngst musste ich wieder feststellen, dass die Lebensmittelindustrie es faustdick hinter ihren wohlgenährten Ohren hat. Dass Konzerne uns Konsumenten ganz genau aushorchen, haut natürlich keinen mehr von der Ladentheke. Aber dass sie unsere Wünsche bereits dann ausfindig gemacht haben, wenn wir von ihnen noch keinen blassen Schimmer haben — Chapeau. Hier greift das wunderbare Grundprinzip von Werbung: Nicht nur aus Scheiße Gold machen, sondern auch Antizipation, Antizipation – genau – A… Wer wartet, verliert. Einer macht’s vor, die anderen ziehen nach. Ein Beispiel gefällig? Sie kennen bestimmt dieses Unding, dass Toastscheiben ohne Endstück verkauft werden. Und zwar zunehmend überall. Endstücke sind Mangelware! Und es geht weiter: Beim Bäcker gibt es belegte Brötchen mit Ei aber ohne Endstück. Scheint wohl so gefordert von den Kunden. Oder man denkt, dass die Kunden es fordern. Und so nimmt man also Stangeneier. Das sind bewusst in einem Rohr und zusammen gegarte Eier, die dann logischerweise kein Oben und kein Unten aufweisen. Und noch etwas: Bestellt man beim Metzger ein Fleischkäsebrötchen, werden die netten Mitarbeiter beim letzen Stück plötzlich ganz kleinlaut und fragen, ob es denn wirklich in Ordnung sei, dass man dieses unliebsame Stück Ende erhält. Was kommt als nächstes? Gurken ohne Stiele, Spargel ohne Kopf und Käse ohne Rand? Ich starte eine Gegenbewegung. Bis dahin bleibt uns wohl nichts anderes übrig als allen verlorengegangenen Endstücken zu gedenken. Ende offen. df

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