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Wearables verändern den Arbeitsalltag – nicht nur in der Anlagenüberwachung

Einmal Maschinendaten zum Mitnehmen, bitte

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Wearables | Sie sind klein, handlich und sorgen für immense Effizienzsteigerungen: Immer öfter werden die intelligenten, am Körper getragenen Devices in einem Atemzug mit industrieller Produktion, Digitalisierung und Industrie 4.0 genannt. Wie verändert tragbare Technik die Arbeitswelt?

Anne ProkoppItizzimo AG, Würzburg

Smartwatches, Smartglasses oder auch intelligente Kleidungsstücke sind auf dem Vormarsch. Durch die neue mobile Datenverfügbarkeit können Unternehmensprozesse nahtlos digitalisiert, zeitraubende manuelle Tätigkeiten abgelöst und damit die Produktivität gesteigert werden. Beachtlich ist der technologische Fortschritt, den besonders Smartglasses und Smartwatches in den letzten Jahren durchgemacht haben. Von Google Glass – mehr technische Studie als wirklich ernstzunehmende Datenbrille – bis hin zu Modellen wie der Vuzix M100 oder der ODG R-7. Dieses neue Spitzenmodell einer Datenbrille wird vermutlich im Januar 2016 in Deutschland erhältlich sein und ist mit seinem 2,5 GHz Quad-Core-Prozessor theoretisch so leistungsstark wie viele handelsübliche Tablet PCs oder Smartphones.
Mit diesen Leistungsmerkmalen und der Möglichkeit, auch komplexe Unternehmensprozesse losgelöst vom PC bearbeiten zu können, werden Wearables wichtige Tools der Industrie. Insbesondere der Maschinenbau profitiert durch kürzere Reaktionszeiten bei drohenden Maschinenausfällen. Unternehmen nutzen die innovativen Endgeräte außerdem, um sich abseits des üblichen Geschäftsmodells als Full-Service-Anbieter mit Maß-Angeboten zu positionieren. Die gut durchdachte System- und Anlagenvernetzung im Sinne von Industrie 4.0 bildet die Grundlage für diese neuartigen Prozesse.
Wearables bieten dann die Möglichkeit, mobil mit unterschiedlichsten Daten zu interagieren und schneller zu reagieren. Oder im Fall von Predictive Maintenance, der vorausschauenden Wartung, sogar zu agieren, bevor etwas passiert. Smartglasses, verbunden mit Augmented Reality, können dafür sorgen, dass das richtige Bauteil am richtigen Platz verbaut wird, oder Servicekonzepte durch Fernwartung per Videoanleitung um ein Vielfaches günstiger angeboten werden können. Kostbares Expertenwissen kann an viele Kollegen weitergegeben werden, ohne dass teure personelle Ressourcen mit Reisen blockiert werden. Smartwatches informieren zuverlässig, aber diskret, über neue Wartungsaufträge, eingehende E-Mails oder den Zustand des Maschinenparks im Zuge einer vorausschauenden Wartung. Laufwege zum stationären PC werden vermieden, somit Reaktionszeiten verkürzt und Maschinenlaufzeiten verlängert.
Deutschland steht unter Zugzwang, die Digitalisierung voranzutreiben, um nicht den Anschluss zu verlieren. Trotzdem gibt es wenig konkrete Projekte, aber viele Fragen, insbesondere aus dem Mittelstand: Welche der bestehenden Prozesse lassen sich mit Wearables optimieren? Wie kann im unübersichtlichen Markt die richtige Hardware gefunden werden? Und wer setzt die notwendigen Softwareanwendungen sorgfältig, aber kosteneffizient um?
Die Integration in bestehende IT- Strukturen ist oft die nächste Herausforderung. Denn damit Systeme, die seit vielen Jahren eingesetzt werden, mit Betriebssystemen wie Android oder iOS kommunizieren können, werden zuverlässige Schnittstellen und Expertenwissen benötigt. Das ist zumindest noch eine weit verbreitete Meinung.
Das Aufkommen von Plattformen allerdings zeigt, dass man kein Experte sein muss, um etwa eine integrierte Anwendung für eine Datenbrille umzusetzen. Hier treffen sämtliche Funktionen für Industrie-Apps zusammen: Planung, Umsetzung und Integration wird in nur einem System möglich. Mit vorkonfigurierten Modulen und standardisierten Schnittstellen können vollständige Anwendungen zehn Mal schneller umgesetzt werden als mit herkömmlichen Methoden. Findet das komplette Datenmanagement ausschließlich über die Plattform statt, reduzieren sich proprietäre, potenziell unsichere Schnittstellen und damit die Komplexität der gesamten IT-Struktur.
Die Zukunft von Wearables
Allen Unsicherheiten und Bedenken hinsichtlich Hardwarewahl, Anwendungsgestaltung und der ROI-Betrachtung zum Trotz: Wearables werden sich als Werkzeug in der Industrie durchsetzen. Wichtig dabei ist, dass sie nicht um ihrer selbst willen, sondern immer mit einer konkreten Optimierungsmaßnahme verknüpft eingesetzt werden, denn sie sind ein Instrument, um dem Menschen die Arbeit zu erleichtern – und kein innovatives Spielzeug, das nach kurzer Zeit seinen Reiz verlieren soll. Auch weiterhin wird es Jobs geben, die gänzlich ohne digitale Unterstützung gemacht werden können oder solche, bei denen sich der derzeitige Stand der Technik nicht rechnet.
Doch in vielen Fällen werden sich digitalisierte Prozesse und Wearables beweisen. Besonders im Anfangsstadium der Technologie gilt es, Quickwins zu identifizieren und die aktuellen Möglichkeiten zu beobachten. Mit der Smart Business Plattform Simplifier ermöglicht die Itizzimo AG den einfachen Einsatz von Wearables zur Steuerung von End-to-End Businessprozessen. Mit dieser standardisierten technologischen Basis werden alle Anwendungen mit frei konfigurierbaren Features schnell und individuell für alle Endgeräte umsetzbar.
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